Gesundheit
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Matcha gegen Heuschnupfen? Grüner Tee könnte den Niesreflex dämpfen
Eine Studie aus Japan zeigt, dass Matcha allergische Niesattacken deutlich reduzieren kann, zumindest bei Mäusen. Überraschend beeinflusst der Tee aber offenbar nicht das Immunsystem selbst, sondern wirkt über neuronale Prozesse im Hirnstamm. Ob dieser Effekt auch beim Menschen auftritt, sollen zukünftige klinische Studien zeigen.
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Die übermüdeten Teenager – Warum immer mehr Jugendliche zu wenig schlafen
Immer mehr Jugendliche schlafen zu wenig. Eine große US-Studie zeigt, dass über die Hälfte der Teenager weniger als fünf Stunden Schlaf pro Nacht bekommt. Forschende warnen vor Folgen für Gesundheit und Lernen – und plädieren für gesellschaftliche Maßnahmen wie spätere Schulanfangszeiten.
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Altern ist keine Einbahnstraße: Yale-Studie zeigt viele kognitive und körperliche Verbesserungen bei Generation Ü65
Eine Studie der Yale University zeigt, dass Altern nicht zwangsläufig Abbau bedeutet. In einer Langzeituntersuchung verbesserten sich viele ältere Menschen kognitiv oder körperlich. Entscheidend scheint auch die eigene Haltung zum Alter zu sein – positive Altersbilder erhöhen die Chance auf Fortschritte im späteren Leben deutlich.
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Mehr Schlaf, bessere Noten: Späterer Schulstart tut Jugendlichen gut
Eine Zürcher Studie zeigt: Flexible Schulstartzeiten ermöglichen Jugendlichen durchschnittlich 45 Minuten mehr Schlaf. Das verbessert Lebensqualität und schulische Leistungen. Angesichts hoher psychischer Belastungen könnte ein späterer Unterrichtsbeginn ein pragmatischer Ansatz sein, um Gesundheit und Lernerfolg nachhaltig zu stärken.
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Steak teurer, Tomaten billiger – wie eine Steuerreform Leben retten könnte
Eine neue Studie aus Schweden zeigt: Eine gezielte Umverteilung der Lebensmittelsteuern – teureres Fleisch, günstigere Vollkornprodukte und Gemüse – könnte jedes Jahr hunderte Leben retten, den CO₂-Ausstoß senken und dabei den Gesamtpreis im Einkaufswagen stabil halten.
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Unsichtbare Gefahr: Forschende weisen Nanoplastik in Tierzellen nach
Eine Studie des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf und der Universität Udine zeigt: Nanoplastikpartikel aus Polystyrol dringen in Tierzellen ein. Das könnte Folgen für Fruchtbarkeit, Tiergesundheit und möglicherweise auch für die Ernährungssicherheit des Menschen haben. Die Forschenden mahnen zu rascher weiterer Untersuchung.
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Subtiler Verlust: Viele COVID-Betroffene verlieren ihren Geruchssinn für viele Jahre, ohne es zu merken
Eine US-Studie zeigt, dass COVID-19 den Geruchssinn auch Jahre später beeinträchtigen kann – selbst wenn Betroffene nichts bemerken. Tests mit 40 Düften enthüllten gravierende Einschränkungen. Forschende warnen vor unterschätzten Folgen und fordern routinemäßige Riechprüfungen in der Nachsorge sowie mehr Forschung zu Therapien.
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Wie LED-Beleuchtung die innere Monduhr stört
Eine Würzburger Studie zeigt: Der menschliche Menstruationszyklus war früher stärker mit den Mondphasen synchronisiert. Seit Einführung von LEDs und Smartphones ist diese innere Monduhr geschwächt. Künstliches Blaulicht überstrahlt den Mondrhythmus – mit möglichen Folgen für Fruchtbarkeit, Schlaf und Gesundheit.
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Neue Studie: Grünkohl, Brokkoli & andere Kreuzblütler senken Blutzuckerspitzen besonders effektiv
Eine australische Studie zeigt: Kreuzblütler wie Brokkoli und Grünkohl können Blutzuckerschwankungen besonders gut abmildern und gefährliche Spitzen vermeiden. Damit sinkt das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Forschende fordern, das Gemüse stärker in Ernährungsempfehlungen einzubauen – für mehr Gesundheit im Alltag.
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Keine Spur von Zoom-Fatigue? Neue Studie entlastet Online-Meetings
Eine aktuelle Studie der JGU Mainz entkräftet das Phänomen „Zoom-Fatigue“. Online-Meetings sind demnach nicht belastender als Präsenz-Meetings – kurze Videokonferenzen sogar weniger anstrengend. Die Ergebnisse könnten die Debatte um Home-Office neu ausrichten und zeigen, wie sehr Pandemiedaten die Wahrnehmung geprägt haben.
