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Die übermüdeten Teenager – Warum immer mehr Jugendliche zu wenig schlafen
Immer mehr Jugendliche schlafen zu wenig. Eine große US-Studie zeigt, dass über die Hälfte der Teenager weniger als fünf Stunden Schlaf pro Nacht bekommt. Forschende warnen vor Folgen für Gesundheit und Lernen – und plädieren für gesellschaftliche Maßnahmen wie spätere Schulanfangszeiten.
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Die ältesten Sterne als kosmische Uhr – Neue Hinweise auf das Alter des Universums
Die ältesten Sterne der Milchstraße liefern neue Hinweise auf das Alter des Universums. Eine internationale Studie schätzt ihr Alter auf etwa 13,6 Milliarden Jahre. Das stützt kosmologische Modelle aus der Hintergrundstrahlung und bringt neue Dynamik in die Debatte um die Hubble-Konstante.
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Vom Lurch gelernt: Forschenden gelingt das Einfrieren und Auftauen von funktionsfähigem Hirngewebe
Forschende der FAU Erlangen haben speziell behandeltes Hirngewebe extrem tiefgekühlt und nach dem Auftauen wieder normale elektrische Aktivität und sogar Lernprozesse beobachten können. Vorbild bei der schonenden Kühlmethode war dabei der Stoffwechsel des extrem frostresistenten sibirischen Salamanders. Die neuen Erkenntnisse könnten bei Medikamententests, der Forschung an Gehirnerkrankungen oder langfristig sogar in der Raumfahrt eine Rolle…
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Sag mir wo du stehst: Wenn ChatGPT & Co. auf den Wahl-o-Mat treffen
Eine Studie der Hochschule München zeigt, dass große Sprachmodelle wie ChatGPT oder Grok bei politischen Fragen nicht vollständig neutral antworten. Ihre Positionen liegen häufig im Mitte-Links-Spektrum. Forschende fordern deshalb mehr Transparenz, kritische Nutzung und langfristig vielfältigere Trainingsdaten für KI-Systeme.
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Altern ist keine Einbahnstraße: Yale-Studie zeigt viele kognitive und körperliche Verbesserungen bei Generation Ü65
Eine Studie der Yale University zeigt, dass Altern nicht zwangsläufig Abbau bedeutet. In einer Langzeituntersuchung verbesserten sich viele ältere Menschen kognitiv oder körperlich. Entscheidend scheint auch die eigene Haltung zum Alter zu sein – positive Altersbilder erhöhen die Chance auf Fortschritte im späteren Leben deutlich.
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[Buchtipp] Aldous Huxleys vergessene Warnung vor der Tech-Oligarchie
Aldous Huxleys Essay „Zeit der Oligarchen“, erstmals auf Deutsch erschienen, zeigt den Autor von „Schöne neue Welt“ als politischen Analysten. Schon 1946 warnte er vor einer Welt, in der technischer Fortschritt Macht konzentriert und demokratische Institutionen unter Druck geraten.
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Stadtnatur als Klimaretter: Urbane Bäume nehmen im Sommer mehr CO₂ auf als Autoverkehr ausstößt
Eine Studie der Technischen Universität München zeigt, dass Stadtbäume an Sommertagen mehr CO₂ aufnehmen können als der Verkehr ausstößt. Insgesamt kompensiert urbane Vegetation rund zwei Prozent der Emissionen. Entscheidend sind einzelne Bäume, während Grasflächen häufig mehr Kohlendioxid freisetzen als binden.
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Per Anhalter durch’s Sonnensystem: Mikroben könnten auf Asteroiden zwischen Planeten wandern
Eine Studie der Johns Hopkins University zeigt, dass extrem widerstandsfähige Mikroben die enormen Druckkräfte eines Asteroideneinschlags überstehen können. Damit gewinnt die Theorie der Lithopanspermie an Gewicht: Leben könnte zwischen Planeten wandern. Die Ergebnisse haben Folgen für Astrobiologie, Raumfahrtmissionen und Planetenschutz.
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Kondensstreifen vermeiden: Europas schnellster Hebel fürs Klima?
Eine T&E-Studie zeigt: Kondensstreifen in bestimmten Lagen erwärmen das Klima erheblich, vor allem nachts und im Winter. Da nur wenige Flüge den Großteil der Wirkung verursachen, könnten gezielte Routenanpassungen rasch große Effekte bringen. Politik und Luftfahrtbranche stehen nun vor einer vergleichsweise schnell umsetzbaren Klimamaßnahme.
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3D-gedruckte Muskeln ordnen sich selbst zu wirksamen Strukturen
Ein Team der Xi’an Jiaotong University hat Muskelgewebe gedruckt, dessen Zellen sich mithilfe elektrischer Felder selbst ausrichten. Die leitfähigen, strukturierten Konstrukte verbesserten in Tiermodellen die Muskelregeneration. Die Methode könnte helfen, gedruckte Gewebe funktional näher an das menschliche Vorbild heranzuführen.
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Kein Weltuntergang durch KI – Georgia-Tech-Studie rät zu Gelassenheit
Eine Studie der Georgia Tech kommt zu dem Schluss, dass eine allmächtige, autonome KI keine realistische existenzielle Bedrohung darstellt. Unklare Definitionen von Intelligenz, programmierbare Fehlanreize und physikalische Grenzen sprechen gegen apokalyptische Szenarien. Entscheidend seien kluge, sektorspezifische Regulierungen.
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Weniger Jungen, mehr Mädchen: Wie der Klimawandel das Geschlechterverhältnis verschiebt
Eine Studie in den Proceedings of the National Academy of Sciences zeigt, dass extreme Hitze während der Schwangerschaft das Geschlechterverhältnis bei Geburten verändert. In Subsahara-Afrika wirken biologische Mechanismen, in Indien soziale Faktoren. Der Klimawandel greift damit tiefer in Gesellschaften ein als bislang angenommen.
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[Buchtipp] Zwei Prozent, die es in sich haben: Gabriel Zucmans Plan für eine neue Reichensteuer
Gabriel Zucman plädiert in „Reichensteuer – aber richtig!“ für eine Mindeststeuer von zwei Prozent auf sehr große Vermögen. Der renommierte Ökonom verbindet empirische Analyse mit politischer Argumentation und zeigt, wie das Modell auch in Deutschland umgesetzt werden könnte.
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Die schwerste Prüfung der Welt: Wo Künstliche Intelligenz (noch) an ihre Grenzen stößt
Mit „Humanity’s Last Exam“ präsentieren Forschende einen neuen Maßstab für Künstliche Intelligenz. Die 2.500 Expertenfragen liegen bewusst über aktuellen KI-Fähigkeiten. Ziel ist eine präzisere Einschätzung von Fortschritt und Risiken – und eine Erinnerung daran, dass menschliche Expertise weiterhin unverzichtbar bleibt.
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Mehr Schlaf, bessere Noten: Späterer Schulstart tut Jugendlichen gut
Eine Zürcher Studie zeigt: Flexible Schulstartzeiten ermöglichen Jugendlichen durchschnittlich 45 Minuten mehr Schlaf. Das verbessert Lebensqualität und schulische Leistungen. Angesichts hoher psychischer Belastungen könnte ein späterer Unterrichtsbeginn ein pragmatischer Ansatz sein, um Gesundheit und Lernerfolg nachhaltig zu stärken.
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Das wandernde Grün: Warum sich der Schwerpunkt der Vegetation verschiebt
Forschende aus Leipzig und dem UFZ zeigen, dass sich der Schwerpunkt der globalen Vegetation messbar verschiebt. Satellitendaten belegen eine dauerhafte Wanderung nach Norden und Osten. Global Greening wird so zu einem Indikator für menschengemachten Klimawandel und die Neuorganisation der Biosphäre.






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