Künstliche Intelligenz
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Artificial Arzt: Warum viele US-amerikanische PatientInnen zuerst die KI fragen
Immer mehr Amerikaner nutzen KI für Gesundheitsfragen – oft ergänzend, manchmal ausschließlich. Gründe sind Tempo, Kosten und Zugang. Vertrauen bleibt begrenzt. Besonders Jüngere treiben den Trend. Die Entwicklung zeigt Chancen, aber auch Risiken für das Gesundheitssystem und die Arzt-Patient-Beziehung.
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AI Pricing: Wenn KI entscheidet, was jeder Einzelne zahlt
KI ermöglicht zunehmend personalisierte Preise, die sich an der Zahlungsbereitschaft einzelner Kunden orientieren. Forschende warnen vor mangelnder Transparenz und wachsender Ungleichbehandlung. Während die Technik voranschreitet, ringt die Gesellschaftt in punkto Regulierung noch um Antworten – und es stellt sich die Frage, was künftig als fairer Preis gilt.
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Arbeitstitel Kryptokalypse: Cyberagentur nutzt Sci-Fi-Roman für die Öffentlichkeitsarbeit
Eine Bundesbehörde nutzt erstmals Science Fiction Prototyping, um Risiken von Quantencomputern verständlich zu machen. Der Roman „Kryptokalypse“ verbindet Forschung und Fiktion, erzählt von Chancen und Gefahren digitaler Technologien und zeigt, wie der Staat neue Wege sucht, um gesellschaftliche Debatten anzustoßen und komplexe Themen greifbar zu vermitteln.
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Neue Studie warnt: Europa rangiert bei KI-Nutzung am Arbeitsplatz deutlich hinter USA
Europa nutzt Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz deutlich seltener als die USA. Eine Studie zeigt: Der Rückstand betrifft nicht nur die Verbreitung, sondern auch die Intensität der Nutzung. Ohne Gegenmaßnahmen droht eine wachsende Produktivitätslücke – mit Folgen für Wirtschaft, Arbeitswelt und Wettbewerbsfähigkeit.
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Architektur per Chat: KI entwirft Gebäude mit erstaunlicher Präzision
Ein neues KI-System übersetzt einfache Texte in realistische Gebäudedesigns mit korrekten Details. Durch die Kombination von Datenbanken und mehrstufiger Generierung entstehen präzisere Entwürfe. Das beschleunigt Planungsprozesse und macht Architekturvisualisierung auch für kleinere Teams zugänglicher und flexibler im Umgang mit Kundenanforderungen erheblich.
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Europas stille Digital-Abhängigkeit: Neue Studie sieht den Kontinent weit hinter USA & China
Europa erscheint digital stark, ist aber strukturell abhängig von den USA und China. Der sogenannte Irland-Effekt verzerrt Handelsdaten, während der Digital Dependence Index Schwächen offenlegt. Forschende fordern eine kohärente Industriepolitik, um digitale Souveränität zu stärken und geopolitische Verwundbarkeit zu reduzieren.
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Prompte Langeweile: Forschende warnen vor Vereinheitlichung menschlicher Ausdrucksformen durch KI
Informatiker und Psychologen warnen, dass KI-Chatbots menschliche Ausdrucksformen und Denkweisen zunehmend vereinheitlichen könnten. Sprachmodelle glätten individuelle Stile und bevorzugen dominante Perspektiven. Um kognitive Vielfalt zu bewahren, sollten Entwickler mehr kulturelle und sprachliche Diversität in Trainingsdaten und Nutzung integrieren.
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Der digitale Kommilitone: KI-Tools verändern den Hochschulalltag
Künstliche Intelligenz hält rasch Einzug in Hörsäle und Bibliotheken. Eine Studie der Fachhochschule Erfurt zeigt: Rund neunzig Prozent der Studierenden und Lehrenden nutzen bereits KI-Tools. Gleichzeitig bleiben Skepsis, rechtliche Fragen und Qualitätsprobleme. Hochschulen müssen deshalb verstärkt entsprechende Kompetenzen vermitteln und Regeln für den verantwortlichen Einsatz entwickeln.
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Sag mir wo du stehst: Wenn ChatGPT & Co. auf den Wahl-o-Mat treffen
Eine Studie der Hochschule München zeigt, dass große Sprachmodelle wie ChatGPT oder Grok bei politischen Fragen nicht vollständig neutral antworten. Ihre Positionen liegen häufig im Mitte-Links-Spektrum. Forschende fordern deshalb mehr Transparenz, kritische Nutzung und langfristig vielfältigere Trainingsdaten für KI-Systeme.
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Kein Weltuntergang durch KI – Georgia-Tech-Studie rät zu Gelassenheit
Eine Studie der Georgia Tech kommt zu dem Schluss, dass eine allmächtige, autonome KI keine realistische existenzielle Bedrohung darstellt. Unklare Definitionen von Intelligenz, programmierbare Fehlanreize und physikalische Grenzen sprechen gegen apokalyptische Szenarien. Entscheidend seien kluge, sektorspezifische Regulierungen.
