Episode
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Mit Matcha gegen den Niesreflex
Eine Studie aus Japan zeigt, dass Matcha allergische Niesattacken deutlich reduzieren kann, zumindest bei Mäusen. Überraschend beeinflusst der Tee aber offenbar nicht das Immunsystem selbst, sondern wirkt über neuronale Prozesse im Hirnstamm. Ob dieser Effekt auch beim Menschen auftritt, sollen zukünftige klinische Studien zeigen.
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Oasen des Lebens zwischen den Sternen
Eine Münchner Studie zeigt, dass Monde freifliegender Planeten trotz fehlender Sonne über Milliarden Jahre flüssige Ozeane besitzen könnten. Gezeitenheizung und eine dichte Wasserstoffatmosphäre wirken dabei als natürliche Wärmequellen – und eröffnen neue Perspektiven für die Suche nach Leben im Universum.
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Fortschritt als Sackgasse?
Der Wirtschaftshistoriker Carl Benedikt Frey zeigt in „Wie Fortschritt endet“, dass technologische Innovation keineswegs automatisch Wohlstand bringt. Anhand historischer Beispiele erklärt er, warum Phasen rasanten Fortschritts immer wieder von Stagnation oder Machtkonzentration abgelöst werden – und was das über die Gegenwart verrät.
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Bildung und Gesundheit mit Traumrendite
Eine globale Langzeitstudie zeigt: Investitionen in Bildung und Gesundheit steigern langfristig Produktivität und Wachstum in hohem Maß. Besonders stark profitieren Länder mit niedrigem Ausgangsniveau. Gleichzeitig bleibt die globale Chancenlücke groß. Mehr Investitionen in Humankapital könnten bis 2100 wirtschaftliche Unterschiede deutlich verringern.
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Älteste Sterne der Galaxis als kosmische Uhr
Die ältesten Sterne der Milchstraße liefern neue Hinweise auf das Alter des Universums. Eine internationale Studie schätzt ihr Alter auf etwa 13,6 Milliarden Jahre. Das stützt kosmologische Modelle aus der Hintergrundstrahlung und bringt neue Dynamik in die Debatte um die sogenannte Hubble-Konstante, die bestimmt , wie schnell sich das All ausdehnt.
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Durchbruch in der Kryoforschung
Forschende der FAU Erlangen haben speziell behandeltes Hirngewebe extrem tiefgekühlt und nach dem Auftauen wieder normale elektrische Aktivität und sogar Lernprozesse beobachten können. Vorbild bei der schonenden Kühlmethode war dabei der Stoffwechsel des extrem frostresistenten sibirischen Salamanders. Die neuen Erkenntnisse könnten bei Medikamententests, der Forschung an Gehirnerkrankungen oder langfristig sogar in der Raumfahrt eine Rolle…
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Schöne neue Welt der Oligarchen
Aldous Huxleys Essay „Zeit der Oligarchen“, erstmals auf Deutsch erschienen, zeigt den Autor von „Schöne neue Welt“ als politischen Analysten. Schon 1946 warnte er vor einer Welt, in der technischer Fortschritt Macht konzentriert und demokratische Institutionen unter Druck geraten.
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Die schwerste Prüfung der Welt
Mit „Humanity’s Last Exam“ präsentieren Forschende einen neuen Maßstab für Künstliche Intelligenz. Die 2.500 Expertenfragen liegen bewusst über aktuellen KI-Fähigkeiten. Ziel ist eine präzisere Einschätzung von Fortschritt und Risiken – und eine Erinnerung daran, dass menschliche Expertise weiterhin unverzichtbar bleibt.
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Per Anhalter durch das Sonnensystem?
Eine Studie der Johns Hopkins University zeigt, dass extrem widerstandsfähige Mikroben die enormen Druckkräfte eines Asteroideneinschlags überstehen können. Damit gewinnt die Theorie der Lithopanspermie an Gewicht: Leben könnte zwischen Planeten wandern. Die Ergebnisse haben Folgen für Astrobiologie, Raumfahrtmissionen und Planetenschutz.
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Mehr Schlaf, bessere Noten
Eine Zürcher Studie zeigt: Flexible Schulstartzeiten ermöglichen Jugendlichen mehr Schlaf. Das verbessert Lebensqualität und schulische Leistungen. Angesichts hoher psychischer Belastungen könnte ein späterer Unterrichtsbeginn ein pragmatischer Ansatz sein, um Gesundheit und Lernerfolg nachhaltig zu stärken.
