Episode
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Ein Wesen im Fluss
Robert Macfarlanes neues Buch „Sind Flüsse Lebewesen?“ ist ein poetisch-politischer Aufruf, Flüsse als lebendige Wesen mit Rechten zu begreifen. In Reportagen, Reflexionen und persönlichen Erinnerungen zeigt er, wie eng unser Schicksal mit dem der Wasserläufe verbunden ist – ökologisch, rechtlich und spirituell.
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Kleine Poren, große Wirkung
Wenn das Trinkwasser knapp wird, blicken viele Menschen hoffnungsvoll aufs Meer. Doch um das salzige Nass in trinkbare Süßwasserqualität zu bringen, braucht es bislang große Anlagen und noch größere Mengen Energie. Forschende der Hong Kong Polytechnic University haben nun eine verblüffend einfache Lösung entwickelt: ein schwammartiges Material, das mit Sonnenkraft arbeitet – ganz ohne Stromanschluss.
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Blick ins Hirn verrät die Zukunft
Ein Forscherteam der Duke University, Harvard und der Universität Otago in Neuseeland hat ein Werkzeug entwickelt, das aus einem einzigen Hirnscan ableiten kann, wie schnell ein Mensch altert – und wie groß sein Risiko ist, später an Demenz oder anderen altersbedingten Krankheiten zu erkranken. Das Verfahren basiert auf einem Algorithmus namens DunedinPACNI, der auf Daten aus…
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3D-Zeit als neues Weltmodell?
In der Physik gilt seit Einstein die Raumzeit als Bühne des Universums – ein Gewebe aus drei Raum- und einer Zeitdimension. Doch was, wenn dieses Grundgerüst gar nicht das Fundament ist, sondern bloß Kulisse? Der US-Physiker Gunther Kletetschka schlägt in einer aktuellen Veröffentlichung einen radikalen Perspektivwechsel vor: Nicht die Raumzeit, sondern die Zeit in drei…
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Schwarze Flechten statt grüne Männchen
Sie haben einen dunklen Teint, und das nicht ohne Grund: schwarze Pigmente schützen Flechten in der Mojave-Wüste gegen UV-Strahlung. So effizient, dass die Symbionten aus Pilzen und Algen wohl auch auf Exoplaneten überleben könnten. Leben im All? So könnte es aussehen, meinen Forschende vom Desert Research Institute in Nevada und der NASA.
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Strippenzieher der Singularität
OpenAI-Gründer Sam Altman sieht die Menschheit bereits sanft in die Singularität hinübergleiten. Einstweilen hat er mit ChatGPT zumindest schon einmal die Light-Version der Superintelligenz vorgelegt. Doch wer ist der Mensch, der hinter dieser Entwicklung steckt? Keach Hageys Biografie „The Optimist. Sam Altman, Open AI and the Race to Invent the Future“ bietet wichtige Anhaltspunkte.
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Holzhaus zum Zusammenstecken
Forschende der Hochschule München haben ein neuartiges Holzbaustecksystem entwickelt. Es erlaubt individuell konfigurierbare Häuser, die digital geplant und vorproduziert werden. Das spart Zeit, senkt Kosten und schont Ressourcen. Ein Prototyp steht bereits – der nächste soll im urbanen Raum getestet werden.
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Aufstand der Regenwürmer
Regenwürmer gegen Darwin? Sieht fast so aus: Ein Forschungsteam um Rosa Fernández hat entdeckt, dass Gliederwürmer – Vorfahren unserer Regenwürmer – beim Übergang vom Meer aufs Land ihr Genom radikal umgebaut haben, plötzlich und massiv. Der Befund stellt die klassische Evolutionslehre infrage und gibt der Theorie des „Punctuated Equilibrium“ neuen Auftrieb.
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Stadtbäume – heimliche Helden der Hitzewelle
Eine gute Nachricht für Städte im Hitzestress: Anders als gedacht machen nicht alle Baumarten bei großer Hitze ihre Schotten dicht, fanden Schweizer Forschende jetzt heraus. Platanen etwa beginnen dann erst recht, Wasser zu verdunsten und das lokale Klima herunterzukühlen. Eine echte Chance für die Stadtplanung der Zukunft.
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Kreativitäts-Boom unter dem Regenbogen
Wo Vielfalt gelebt wird, sprudeln Ideen. So ließe sich das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie aus Finnland zusammenfassen, die sich mit der Innovationskraft von Unternehmen und ihrer Haltung gegenüber LGBTQ-Personen befasst. Die Forschenden der Aalto University und der University of Vaasa haben herausgefunden: Firmen mit einer inklusiven Unternehmenskultur bringen nicht nur mehr, sondern auch qualitativ…
