Exoplaneten
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Erstmals Exo-Jupiter mit Wolken aus Wassereis identifiziert
Astronomen haben auf dem jupiterähnlichen Exoplaneten Epsilon Indi Ab Hinweise auf Wassereiswolken entdeckt. Die Beobachtungen mit dem James-Webb-Teleskop stellen bisherige Atmosphärenmodelle infrage. Zugleich gelten sie als wichtiger Testlauf für die künftige Suche nach erdähnlichen Planeten und möglichen Lebensspuren im All.
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Agnostische Biosignatur: Leben im All erkennen – ohne zu wissen, wie es aussieht
Eine neue Methode zur Suche nach außerirdischem Leben setzt nicht auf einzelne Biosignaturen, sondern auf Muster im gesamten Planetensystem. Simulationen zeigen: Leben könnte sich ausbreiten und statistisch auffällige Spuren hinterlassen, die nicht nur einen Himmelskörper betreffen. Das eröffnet einen neuen Ansatz für die Astrobiologie – besonders dort, wo klassische Hinweise unsicher bleiben.
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Zwischen ewiger Glut und eisiger Nacht: erstmals Klimaverhältnisse auf erdähnlichen Exoplaneten bestimmt
Messungen des James-Webb-Teleskops zeigen extreme Temperaturunterschiede auf TRAPPIST-1b und c. Die Planeten besitzen offenbar keine Atmosphäre. Die Ergebnisse helfen, die Bedingungen für Leben auf erdähnlichen Exoplaneten besser zu verstehen und lenken den Blick auf weiter entfernte, potenziell bewohnbare Welten.
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Exoplaneten-Hitliste: 45 lohnende Ziele für die Suche nach außerirdischem Leben
Ein Forschungsteam identifiziert 45 potenziell bewohnbare Exoplaneten und liefert damit eine gezielte Suchliste für außerirdisches Leben. Neue Daten und Teleskope sollen klären, wo lebensfreundliche Bedingungen existieren könnten – und wo die Grenzen der Bewohnbarkeit im Universum tatsächlich verlaufen.
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Exoplaneten ohne Ozeane: Sub-Neptune sind trockener als gedacht
Eine internationale Studie unter Leitung der ETH Zürich zeigt: Sub-Neptun-Exoplaneten wie K2-18b besitzen keine globalen Ozeane. Chemische Prozesse im Innern zerstören den Großteil des Wassers. Die Erde erweist sich als typisch, Hycean-Welten sind unwahrscheinlich – ein Dämpfer für die Suche nach Leben.
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Rechteck statt Kreis: Neues Teleskop-Design könnte Suche nach „Erde 2.0“ erleichtern
Rechteckige Spiegel könnten Teleskope leistungsfähiger machen. Bisherige Rundspiegel stoßen bei Exoplaneten an Grenzen. Astronomin Heidi Newberg schlägt deswegen ein 1×20-Meter-Design vor. Damit ließen sich Planeten in 30 Lichtjahren finden und atmosphärische Spuren von Leben erkennen.
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Was Wüstenflechten über Leben auf Exoplaneten verraten
Flechten aus der Mojave-Wüste haben in einem Experiment drei Monate intensiver UVC-Strahlung überlebt – und sich anschließend regeneriert. Eine neue Studie zeigt: Solches Leben könnte auch auf extrem bestrahlten Exoplaneten möglich sein. Verantwortlich ist eine natürliche Schutzschicht, die wie biologischer Sonnenschutz wirkt.
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Super-Erden überall: Astronomen finden erdähnliche Planeten in großer Zahl
Astronomen haben mit dem Korea Microlensing Telescope Network (KMTNet) herausgefunden, dass sogenannte Super-Erden in Jupiter-ähnlichen Umlaufbahnen viel häufiger sind als bisher angenommen. Ihre Entdeckung wirft neues Licht auf die Entstehung von Planetensystemen und bringt uns anderen Welten ein Stück näher.
