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[Buchtipp] Das Geschäft der Propheten – vom antiken Orakel bis zum Prognose-Algorithmus
Carissa Véliz zeigt, wie sich die Kunst der Vorhersage von antiken Orakeln bis zu datengetriebenen Prognose-Algorithmen unser Tage entwickelt haben. Ihr Buch macht deutlich, dass Vorhersagen Macht bedeuten – und dass der Umgang mit ihnen zur zentralen politischen und ethischen Frage unserer Zeit geworden ist.
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[Buchtipp] Der Stoff, der uns verbindet: Jens Soentgens Reise durch die Geschichte der Luft
Jens Soentgen erzählt die Geschichte der Luft als Kultur- und Wissenschaftsreise. Von antiken Vorstellungen bis zur modernen Klimadebatte zeigt er, wie ein unsichtbares Element Denken, Technik und Gesellschaft prägt.
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[Buchtipp] Als die Inka Europa eroberten: Laurent Binet dreht die Weltgeschichte auf links
Laurent Binet entwirft in seinem Roman „Eroberung“ eine alternative Weltgeschichte, in der die Inka Europa unterwerfen. Mit Witz, historischem Gespür und kluger Perspektivverschiebung erzählt der Roman von Macht, Kultur und Deutungshoheit – und zeigt, wie sehr Geschichte von Blickwinkeln abhängt und immer wieder neu gedacht werden kann.
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[Buchtipp] Technologie ist kein Patentrezept: Carl Benedikt Frey führt vor, wie Fortschritt endet
Der Wirtschaftshistoriker Carl Benedikt Frey zeigt in „Wie Fortschritt endet“, dass technologische Innovation keineswegs automatisch Wohlstand bringt. Anhand historischer Beispiele erklärt er, warum Phasen rasanten Fortschritts immer wieder von Stagnation oder Machtkonzentration abgelöst werden – und was das über die Gegenwart verrät.
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[Buchtipp] Aldous Huxleys vergessene Warnung vor der Tech-Oligarchie
Aldous Huxleys Essay „Zeit der Oligarchen“, erstmals auf Deutsch erschienen, zeigt den Autor von „Schöne neue Welt“ als politischen Analysten. Schon 1946 warnte er vor einer Welt, in der technischer Fortschritt Macht konzentriert und demokratische Institutionen unter Druck geraten.
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[Buchtipp] Zwei Prozent, die es in sich haben: Gabriel Zucmans Plan für eine neue Reichensteuer
Gabriel Zucman plädiert in „Reichensteuer – aber richtig!“ für eine Mindeststeuer von zwei Prozent auf sehr große Vermögen. Der renommierte Ökonom verbindet empirische Analyse mit politischer Argumentation und zeigt, wie das Modell auch in Deutschland umgesetzt werden könnte.
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[Buchtipp] Mitdenken statt Zuschauen – Florence Gaubs Einladung in die Zukunft
Florence Gaub macht Leser in „Szenario – Die Zukunft steht auf dem Spiel“ zu politischen Beratern. Mit der Methode der Szenariotechnik zeigt sie, wie Weltpolitik durch Entscheidungen geprägt wird. Das Buch verbindet Analyse, Planspiel und Ermutigung zur Selbstwirksamkeit.
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[Buchtipp] Paveway, oder: die schlaue Bombe
Jeffrey E. Stern erzählt in „The Warhead“ die Geschichte der Präzisionswaffe Paveway, entwickelt von Texas Instruments im Vietnamkrieg. Das Buch zeigt, wie gelenkte Bomben die Kriegsführung veränderten – von Libyen bis Kosovo – und warum „chirurgische“ Angriffe trotzdem zivile Opfer fordern und politische Hybris fördern.
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[Buchtipp] Blick zurück nach vorn: Ian McEwans Climate Fiction „Was wir wissen können“
Ian McEwans neuer Roman „Was wir wissen können“ entwirft eine Zukunft, die aus unserer Gegenwart geboren ist – eine überflutete Erde, bevölkert von Menschen, die wissen, welche Chancen verpasst wurden. Eine Geschichte über Erinnerung, Schuld und die Frage, was bleibt, wenn Wissen nichts mehr nützt.
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[Buchtipp] Wutadel des Silicon Valley: Jacob Silverman über Elon Musk & die neue Tech-Rechte
Jacob Silverman zeichnet in „Gilded Rage“ das Porträt einer Branche, die sich vom Fortschrittsideal verabschiedet hat. Silicon Valley, einst Labor für Visionen, wird zum faschistoiden Experimentierfeld mächtiger Milliardäre – mit Elon Musk als Symbolfigur eines digital-radikalen Zeitalters zwischen Größenwahn, Ideologie und Machtgier.
