Astronomie
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Ein Stern verschwindet – und Astronomen sehen live, wie ein Schwarzes Loch entsteht
Astronomen haben beobachtet, wie der Stern M31-2014-DS1 in der Andromeda-Galaxie ohne Supernova verschwand und offenbar zu einem Schwarzen Loch kollabierte. Langzeitdaten zeigen Staub- und Infrarotglühen als Nachhall. Die Ergebnisse stützen Modelle, wonach Konvektion den Kollaps verlangsamt.
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Der unsichtbare Ozean im Erdinneren – warum der Erdkern voller Wasserstoff sein könnte
Eine Studie der ETH Zürich zeigt, dass Wasserstoff bei der Erdentstehung in den Kern gelangte und dort als Eisenhydrid gebunden sein könnte. Der Kern könnte damit das größte Wasserstoffreservoir des Planeten sein – bis zu 50 Ozeanmassen. Das beeinflusst Modelle zu Magnetfeld, Manteldynamik und Wasserkreislauf.
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Als die Sonne tobte: Wie koronale Massenauswürfe die junge Erde prägten
Eine internationale Forschungsgruppe hat erstmals eine mehrstufige koronale Massenauswurf-Explosion auf einem sonnenähnlichen Stern beobachtet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass solche Eruptionen in der Frühzeit des Sonnensystems gewaltige Mengen Energie freisetzten – mit tiefgreifenden Folgen für Atmosphäre und Leben auf der jungen Erde.
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Rätselhaftes Leuchten im galaktischen Zentrum: erster greifbaren Hinweis auf Dunkle Materie?
Ein mysteriöses Gamma-Leuchten im Zentrum der Milchstraße passt zu neuen Simulationen der Dunkelmaterie-Verteilung, könnte aber auch von Millisekundenpulsaren stammen. Beobachtungen mit dem Cherenkov Telescope Array sowie Studien an Zwerggalaxien sollen die Zwickmühle auflösen.
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Chemische Überraschung auf Titan: wie Saturns größter Mond die Ursprünge des Lebens neu erklärt
Auf Saturns Mond Titan haben Forschende eine chemische Verbindung entdeckt, die bisher als unmöglich galt: polare und unpolare Moleküle können sich dort mischen. Die Erkenntnis widerspricht einem Grundprinzip der Chemie – und könnte erklären, wie die ersten Bausteine des Lebens in eisigen Umgebungen entstanden.
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Gravitationswellen im Nanohertz-Bereich könnten Hinweise auf Schwarze-Loch-Paare geben
Forschende der Universität Hirosaki haben eine Methode entwickelt, um Gravitationswellen im Nanohertz-Bereich anhand des „Beat“-Phänomens zu erkennen. Sie wollen winzige rhythmische Verschiebungen im Takt entfernter Pulsare aufspüren – um zu klären, ob die Wellen aus der Frühzeit des Universums oder von Schwarzen-Loch-Paaren stammen.
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Das dunkle Herz des Alls: Astronomen entdecken rätselhaftes Objekt aus dem frühen Universum
Ein internationales Forschungsteam hat mithilfe eines globalen Radioteleskop-Netzwerks das bisher masseärmste dunkle Objekt im fernen Universum entdeckt. Es könnte ein winziger Klumpen aus Dunkler Materie oder eine kompakte, inaktive Zwerggalaxie sein – und liefert neue Hinweise auf die Natur des unsichtbaren Kosmos.
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Lichtsegel soll helfen, Sonnenstürme im All vorherzusagen
Sonnentornados, magnetische Wirbel aus Plasma, bedrohen Stromnetze und Satelliten. Forschende der University of Michigan schlagen vor, sie künftig mit einer Flotte von Lichtsegel-Sonden frühzeitig zu erkennen. Ihr Konzept SWIFT könnte Warnzeiten um bis zu 40 Prozent verkürzen – und Raumwetterbeobachtung grundlegend verändern.
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Googles KI „Gemini“ kann astronomische Ereignisse klassifizieren – mit minimalem Training
Forschende der Universität Oxford, Google Cloud und Radboud University zeigen, dass Googles KI „Gemini“ astronomische Ereignisse klassifizieren kann – mit nur 15 Bild-Beispielen. Die Studie in Nature Astronomy markiert einen Meilenstein: eine erklärende, zugängliche und lernfähige KI für die Wissenschaft.
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Mikroben überleben Raketenflug: Wie Bakterien den Härtetest des Weltalls bestehen
Australische Forschende haben erstmals gezeigt, dass lebenswichtige Bakterien den Start, die Schwerelosigkeit und den Wiedereintritt einer Rakete unbeschadet überstehen. Die Erkenntnis: Mikroben wie Bacillus subtilis könnten Astronauten auch auf langen Missionen gesund halten – und die Suche nach Leben im All neu inspirieren.
