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KI als himmlischer Helfer: Oxford-Tool findet Supernovae im Datenrauschen
Astronominnen der Universität Oxford haben eine KI entwickelt, die Supernovae im Datenrauschen des ATLAS-Asteroidenwarnsystems aufspürt. Der „Virtual Research Assistant“ filtert 85 Prozent der falschen Signale heraus, entlastet Forschende erheblich und soll beim bevorstehenden Datenansturm des Vera Rubin Observatory unverzichtbar werden
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Kosmische Abkürzung – wie Forschende das Universum schneller und präzise vermessen
Ein internationales Forschungsteam hat mit Effort.jl einen Emulator vorgestellt, der das Universum schneller und ebenso präzise kartiert wie bisherige Modelle. Die Software benötigt statt Supercomputern nur Laptops und verspricht entscheidende Vorteile für künftige Großprojekte wie DESI und Euclid.
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Abstieg in die Tiefen des Erdtrabanten: Europas Plan für Robot-Expeditionen in die Mondhöhlen
Ein europäisches Konsortium hat ein Missionskonzept für die Erkundung von Mondhöhlen vorgestellt: Drei Roboter sollen autonom zusammenarbeiten, um Lavatunnel zu kartieren – die Hohlräume könnten in Zukunft als Mondbasis für Astronauten dienen. Tests auf der Vulkaninsel Lanzarote zeigten die Machbarkeit.
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Mars-Forscher entdecken mögliche Biosignaturen im Jezero-Krater
Im Jezero-Krater auf dem Mars haben Forschende um den Rover Perseverance Sedimente und chemische Signaturen entdeckt, die auf einen uralten See und mögliche Biosignaturen hindeuten. Ob sie tatsächlich Spuren von Mikroben darstellen, wird sich erst in Laboranalysen auf der Erde klären.
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„Black-Hole-Stars“: Sind die rätselhaften rote Punkte im frühen Universum gasumhüllte schwarze Löcher?
Rätselhafte rote Punkte im frühen Universum könnten keine Galaxien, sondern Schwarze-Loch-Sterne sein: riesige Gasbälle, die von supermassiven Schwarzen Löchern angetrieben werden. Neue Daten des James-Webb-Teleskops stützen diese Hypothese – und liefern Hinweise auf die Entstehung heutiger Galaxienkerne.
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Wenn ein Schwarzes Loch explodiert: schon bald Blick in die Urmatrix des Universums möglich?
Forschende der University of Massachusetts Amherst sehen eine 90-prozentige Chance, in den nächsten zehn Jahren eine Explosion eines primordialen Schwarzen Lochs zu beobachten. Dieses Ereignis könnte Hawking-Strahlung sichtbar machen, einen kosmischen Teilchenkatalog liefern und unser Verständnis vom Ursprung des Universums revolutionieren.
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Kein Lebenszeichen? Neue Studie hinterfragt Ursprung organischer Moleküle auf Enceladus
Eine Studie stellt den Ursprung organischer Moleküle in Enceladus’ Fontänen infrage. Statt aus dem Ozean könnten sie durch Strahlungsprozesse auf der Oberfläche entstehen. Das relativiert Hoffnungen auf außerirdisches Leben – und macht künftige Missionen zur genauen Analyse noch dringlicher.
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Asteroiden-Abwehr mit Präzision: „Gravitations- Schlüsselloch“ entscheidet über Sicherheit der Erde
Neue Forschung zeigt: Wer einen gefährlichen Asteroiden ablenken will, muss den Einschlagspunkt sorgfältig wählen. Sonst droht er durch ein Gravitations-Schlüsselloch später doch die Erde zu treffen. Wahrscheinlichkeitskarten sollen helfen, die sichersten Punkte für künftige Abwehrmissionen zu bestimmen.
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Rechteck statt Kreis: Neues Teleskop-Design könnte Suche nach „Erde 2.0“ erleichtern
Rechteckige Spiegel könnten Teleskope leistungsfähiger machen. Bisherige Rundspiegel stoßen bei Exoplaneten an Grenzen. Astronomin Heidi Newberg schlägt deswegen ein 1×20-Meter-Design vor. Damit ließen sich Planeten in 30 Lichtjahren finden und atmosphärische Spuren von Leben erkennen.
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Ein Babyplanet leuchtet auf: Astronomen fotografieren Geburt einer neuen Welt
Astronomen haben erstmals einen wachsenden Planeten in einer dunklen Lücke einer protoplanetaren Scheibe entdeckt. Der Planet WISPIT-2b, fünfmal so schwer wie Jupiter, leuchtet im H-alpha-Spektrum. Die Entdeckung bestätigt Theorien zur Entstehung von Planeten und liefert ein „Babyfoto“ einer neuen Welt.
