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Ein Planet aus der Nachbarschaft: Baumaterial für die Erde stammt aus innerem Sonnensystem
Eine Studie der ETH Zürich stellt die Entstehung der Erde neu dar: Statt eines kosmischen Materialmixes entstand sie offenbar fast vollständig aus lokalen Bausteinen. Isotopenanalysen zeigen, dass äußeres Material kaum beteiligt war – mit Folgen für unser Verständnis von Wasser und Planetenbildung.
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Roboter auf vier Beinen soll semi-autonom Mond und Mars erkunden
Ein halbautonomer, vierbeiniger Roboter könnte Schweizer Forschenden zufolge die Erforschung von Mond und Mars deutlich beschleunigen. Statt auf einzelne Befehle zu warten untersucht er Gesteinsproben an mehreren Orten eigenständig. Das spart Zeit, erweitert die Datenbasis und erhöht die Chancen, Rohstoffe und mögliche Spuren früheren Lebens schneller zu entdecken.
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Exoplaneten-Hitliste: 45 lohnende Ziele für die Suche nach außerirdischem Leben
Ein Forschungsteam identifiziert 45 potenziell bewohnbare Exoplaneten und liefert damit eine gezielte Suchliste für außerirdisches Leben. Neue Daten und Teleskope sollen klären, wo lebensfreundliche Bedingungen existieren könnten – und wo die Grenzen der Bewohnbarkeit im Universum tatsächlich verlaufen.
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Interstellare Oasen: auf Exomonden ohne Sonne könnte Leben existieren
Eine Studie aus München zeigt, dass Monde freifliegender Planeten trotz fehlender Sonne über Milliarden Jahre flüssige Ozeane besitzen könnten. Gezeitenheizung und eine dichte Wasserstoffatmosphäre wirken dabei als natürliche Wärmespeicher – und eröffnen neue Perspektiven für die Suche nach Leben im Universum.
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Die ältesten Sterne als kosmische Uhr – Neue Hinweise auf das Alter des Universums
Die ältesten Sterne der Milchstraße liefern neue Hinweise auf das Alter des Universums. Eine internationale Studie schätzt ihr Alter auf etwa 13,6 Milliarden Jahre. Das stützt kosmologische Modelle aus der Hintergrundstrahlung und bringt neue Dynamik in die Debatte um die Hubble-Konstante.
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Per Anhalter durch’s Sonnensystem: Mikroben könnten auf Asteroiden zwischen Planeten wandern
Eine Studie der Johns Hopkins University zeigt, dass extrem widerstandsfähige Mikroben die enormen Druckkräfte eines Asteroideneinschlags überstehen können. Damit gewinnt die Theorie der Lithopanspermie an Gewicht: Leben könnte zwischen Planeten wandern. Die Ergebnisse haben Folgen für Astrobiologie, Raumfahrtmissionen und Planetenschutz.
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Mond in Bewegung: Neue Spuren tektonischer Aktivität überraschen Forschende
Smithsonian-Forschende haben erstmals eine globale Karte kleiner Mare-Rücken auf dem Mond erstellt. Die Strukturen sind geologisch jung und weit verbreitet. Sie entstehen durch dieselben tektonischen Kräfte wie bekannte Steilwände im Hochland. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit künftiger Mondbeben – relevant für Artemis und künftige Landestellen.
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Ein Stern verschwindet – und Astronomen sehen live, wie ein Schwarzes Loch entsteht
Astronomen haben beobachtet, wie der Stern M31-2014-DS1 in der Andromeda-Galaxie ohne Supernova verschwand und offenbar zu einem Schwarzen Loch kollabierte. Langzeitdaten zeigen Staub- und Infrarotglühen als Nachhall. Die Ergebnisse stützen Modelle, wonach Konvektion den Kollaps verlangsamt.
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Der unsichtbare Ozean im Erdinneren – warum der Erdkern voller Wasserstoff sein könnte
Eine Studie der ETH Zürich zeigt, dass Wasserstoff bei der Erdentstehung in den Kern gelangte und dort als Eisenhydrid gebunden sein könnte. Der Kern könnte damit das größte Wasserstoffreservoir des Planeten sein – bis zu 50 Ozeanmassen. Das beeinflusst Modelle zu Magnetfeld, Manteldynamik und Wasserkreislauf.
