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Erstmals Exo-Jupiter mit Wolken aus Wassereis identifiziert
Astronomen haben auf dem jupiterähnlichen Exoplaneten Epsilon Indi Ab Hinweise auf Wassereiswolken entdeckt. Die Beobachtungen mit dem James-Webb-Teleskop stellen bisherige Atmosphärenmodelle infrage. Zugleich gelten sie als wichtiger Testlauf für die künftige Suche nach erdähnlichen Planeten und möglichen Lebensspuren im All.
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Agnostische Biosignatur: Leben im All erkennen – ohne zu wissen, wie es aussieht
Eine neue Methode zur Suche nach außerirdischem Leben setzt nicht auf einzelne Biosignaturen, sondern auf Muster im gesamten Planetensystem. Simulationen zeigen: Leben könnte sich ausbreiten und statistisch auffällige Spuren hinterlassen, die nicht nur einen Himmelskörper betreffen. Das eröffnet einen neuen Ansatz für die Astrobiologie – besonders dort, wo klassische Hinweise unsicher bleiben.
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Zwischen ewiger Glut und eisiger Nacht: erstmals Klimaverhältnisse auf erdähnlichen Exoplaneten bestimmt
Messungen des James-Webb-Teleskops zeigen extreme Temperaturunterschiede auf TRAPPIST-1b und c. Die Planeten besitzen offenbar keine Atmosphäre. Die Ergebnisse helfen, die Bedingungen für Leben auf erdähnlichen Exoplaneten besser zu verstehen und lenken den Blick auf weiter entfernte, potenziell bewohnbare Welten.
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Leuchtener Puls: Satelliten messen das flackernde Licht der irdischen Zivilisation
Satellitendaten zeigen, dass das nächtliche Leuchten der Erde kein statisches Bild ist, sondern stark schwankt. Während einige Regionen heller werden, dimmen andere ihre Beleuchtung. Die Analyse macht sichtbar, wie Urbanisierung, Politik und Alltag gemeinsam den „Lichtpuls“ der menschlichen Zivilisation prägen.
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Ein Planet aus der Nachbarschaft: Baumaterial für die Erde stammt aus innerem Sonnensystem
Eine Studie der ETH Zürich stellt die Entstehung der Erde neu dar: Statt eines kosmischen Materialmixes entstand sie offenbar fast vollständig aus lokalen Bausteinen. Isotopenanalysen zeigen, dass äußeres Material kaum beteiligt war – mit Folgen für unser Verständnis von Wasser und Planetenbildung.
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Roboter auf vier Beinen soll semi-autonom Mond und Mars erkunden
Ein halbautonomer, vierbeiniger Roboter könnte Schweizer Forschenden zufolge die Erforschung von Mond und Mars deutlich beschleunigen. Statt auf einzelne Befehle zu warten untersucht er Gesteinsproben an mehreren Orten eigenständig. Das spart Zeit, erweitert die Datenbasis und erhöht die Chancen, Rohstoffe und mögliche Spuren früheren Lebens schneller zu entdecken.
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Exoplaneten-Hitliste: 45 lohnende Ziele für die Suche nach außerirdischem Leben
Ein Forschungsteam identifiziert 45 potenziell bewohnbare Exoplaneten und liefert damit eine gezielte Suchliste für außerirdisches Leben. Neue Daten und Teleskope sollen klären, wo lebensfreundliche Bedingungen existieren könnten – und wo die Grenzen der Bewohnbarkeit im Universum tatsächlich verlaufen.
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Interstellare Oasen: auf Exomonden ohne Sonne könnte Leben existieren
Eine Studie aus München zeigt, dass Monde freifliegender Planeten trotz fehlender Sonne über Milliarden Jahre flüssige Ozeane besitzen könnten. Gezeitenheizung und eine dichte Wasserstoffatmosphäre wirken dabei als natürliche Wärmespeicher – und eröffnen neue Perspektiven für die Suche nach Leben im Universum.
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Die ältesten Sterne als kosmische Uhr – Neue Hinweise auf das Alter des Universums
Die ältesten Sterne der Milchstraße liefern neue Hinweise auf das Alter des Universums. Eine internationale Studie schätzt ihr Alter auf etwa 13,6 Milliarden Jahre. Das stützt kosmologische Modelle aus der Hintergrundstrahlung und bringt neue Dynamik in die Debatte um die Hubble-Konstante.
