Gesundheit
-

Pflanzenkost für Mensch und Erde – wie eine nachhaltige Ernährung Gesundheit und Klima schützt
Eine Studie aus Cambridge zeigt: Wer sich stärker an der Planetary Health Diet orientiert, senkt das Risiko für Typ-2-Diabetes um fast ein Drittel und reduziert gleichzeitig ernährungsbedingte Emissionen. Pflanzenkost kann so zu einer doppelten Präventionsstrategie für Mensch und Klima werden.
-

Gefährliche Rückstände: Fungizide aus der Landwirtschaft landen im Essen – und im Menschen
Eine neue Übersichtsstudie warnt: Strobilurin-Fungizide, weltweit weit verbreitet, finden sich in Lebensmitteln, Wasser und sogar im menschlichen Blut. Forschende fordern strengere Kontrollen, internationale Überwachung und mehr Gesundheitsstudien, um die Risiken für Umwelt und Mensch besser zu verstehen und einzudämmen.
-

Nanoplastik im Gemüse: Radieschen-Studie zeigt erstmals Aufnahme in essbare Pflanzenteile
Eine Studie der University of Plymouth zeigt erstmals, dass Nanoplastik in essbare Pflanzenteile gelangt. In Radieschen fanden sich Millionen Partikel in Wurzeln und Blättern. Forschende warnen vor möglichen Folgen für Mensch und Umwelt – und fordern mehr Forschung zu diesem wachsenden Risiko.
-

Nano-Nadelpatch macht viele OPs überflüssig
Forschende am King’s College London haben ein Pflaster mit Millionen winziger Nanonadeln entwickelt, das schmerzfrei molekulare Informationen aus Gewebe sammelt. Die Technik könnte invasive Biopsien bei Krebs oder Alzheimer ersetzen – und eine neue Ära der personalisierten Diagnostik einleiten.
-

Neues KI-Modell kann 170 Krebsarten erkennen
Forschende der Charité Berlin haben ein KI-Modell entwickelt, das Tumoren anhand ihres epigenetischen Profils mit hoher Genauigkeit klassifizieren kann – sogar ohne Gewebeprobe. Das Modell „crossNN“ könnte die Krebsdiagnostik revolutionieren und belastende Eingriffe bei schwer erreichbaren Tumoren vermeiden.
-

Globale Gesundheitsforschung dekolonialisieren
Globale Gesundheit bleibt eine ungleiche Arena: Institutionen aus dem Globalen Norden dominieren das Feld ideologisch und finanziell. Eine neue Studie schlussfolgert: Nur wenn sie bereit sind, echte Verluste in Kauf zu nehmen, könnten sie die Macht endlich an den Globalen Süden abgeben.
-

12-Stunden-Tag ist kein Zukunftsmodell
Ein Arbeitstag von mehr als zwölf Stunden klingt nach wirtschaftlicher Effizienz, birgt aber hohe Risiken: für die Gesundheit, für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und für die soziale Teilhabe. Eine neue Studie warnt vor einer Fehlentwicklung mit weitreichenden Folgen.
-

Reine Luft rettet Leben
Eine Studie der Universität Leeds zeigt: Durch drastische Reduktion der Treibhausgasemissionen könnten bis 2050 rund 250.000 vorzeitige Todesfälle in Europa vermieden werden. Besonders in wirtschaftlich benachteiligten Regionen ließe sich die Luftqualität deutlich verbessern.
-

Genetische Superkräfte als kulturelles Erbe
Forscher haben bei den legendären Haenyeo-Taucherinnen aus Korea genetische Veränderungen entdeckt, die ihnen möglicherweise dabei helfen, extremem Wasserdruck und Kälte standzuhalten. Die Ergebnisse könnten nicht nur das Geheimnis ihrer Ausdauer erklären, sondern auch neue Wege zur Behandlung von Bluthochdruck eröffnen.

