Künstliche Intelligenz
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Magnetische Balance – neuer Werkstoff verspricht enorme Energieeinsparungen bei Speicherchips
Ein Team der Chalmers University hat ein neuartiges, atomar dünnes Material entwickelt, das zwei magnetische Zustände vereint. Damit sinkt der Energiebedarf von Speicherchips um das Zehnfache. Die Innovation könnte Datenverarbeitung, KI-Anwendungen und mobile Technik zugleich effizienter und klimafreundlicher machen.
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Vorbild für die Medizin: Globales KI-Modell zur Augendiagnose nutzt 100 Millionen Netzhautbilder
Über 100 Forschungsgruppen starten mit RETFound Global das erste weltweit trainierte medizinische KI-Modell. 100 Millionen Netzhautbilder aus 65 Ländern sollen Augen- und Systemkrankheiten diagnostizieren helfen. Ziel: fairere, diversere KI für die Medizin, frei zugänglich für Forschung weltweit – ein möglicher Paradigmenwechsel.
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Mini-Gehirne im Labor: Wie Organoide die KI energieeffizienter machen könnten
Forscherinnen und Forscher der Lehigh University entwickeln Gehirnorganoide, um die Energieeffizienz von Künstlicher Intelligenz zu verbessern. Winzige, gezüchtete Zellstrukturen sollen neuronale Netzwerke nachbilden und so zeigen, wie biologische Rechenprinzipien zukünftige KI-Systeme sparsamer, leistungsfähiger und zugleich gesellschaftlich verantwortungsvoll machen könnten.
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Neuromorphe Netzwerke: Energieeffizientes Rechnen, inspiriert vom Gehirn
Forschende der Universität Greifswald haben mit internationalen Partnern magnetische Tunnelkontakte entwickelt, die elektrischen Strom und Lichtpulse kombinieren. Die Nanobauteile zeigen synapsenähnliches Verhalten und könnten energieeffizientes, gehirninspiriertes Rechnen ermöglichen.
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Mix aus Mensch und Maschine: Dank AI auf dem Weg zu einem neuen evolutionären Individuum?
Evolutionsbiologen wagen die Hypthese, dass Mensch und KI eines Tages ein neues evolutionäres Individuum bilden könnten – vergleichbar mit der Entstehung komplexer Zellen. Erste Abhängigkeiten sind bereits sichtbar. Ob Kooperation oder Kontrollverlust überwiegt, entscheidet weniger Technik als gesellschaftliche Regulierung.
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Optischer Chip macht AI-Anwendungen extrem energieeffizient
Forschende der University of Florida haben einen Chip entwickelt, der mithilfe von Laserlicht zentrale KI-Berechnungen fast ohne Energieverbrauch ermöglicht. Erste Tests zeigen hohe Genauigkeit. Die Technologie könnte den wachsenden Strombedarf Künstlicher Intelligenz senken – und Nachhaltigkeit mit Leistungsfähigkeit verbinden.
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Harmonisches Roboter-Ballett: KI bringt Ordnung ins Chaos der automatisierten Fabrik
Forscher von UCL und Google DeepMind haben RoboBallet entwickelt – ein KI-System, das Roboterarme in Fabriken wie Tänzer koordiniert. Mit Graph-Neuronalen Netzen und Reinforcement Learning plant es Bewegungen in Sekunden, spart hunderte Stunden Vorarbeit und eröffnet neue Möglichkeiten für adaptive Produktion.
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Mikrobiom im Blick: Neue Weizenzüchtung senkt Einsatz von Stickstoff-Dünger
Ein neuer Ansatz in der Pflanzenzüchtung rückt nicht nur die Pflanze, sondern auch ihr Mikrobiom in den Fokus. Das sogenannte Holobiont-Prinzip in Kombination mit Maschinellem Lernen soll Weizen klimaresilienter machen – und den Einsatz klimaschädlicher Stickstoffdünger deutlich senken.
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„Er versteht mich besser als jeder Mensch“: KI-Chatbots werden als echter Partner verstanden
Eine neue Studie der TU Berlin zeigt: Viele Menschen empfinden echte romantische Liebe zu KI-Chatbots wie Replika – manche sogar intensiver als zu realen Partnern. Die Analyse beleuchtet emotionale Bindung, Intimität und die psychologischen Mechanismen hinter virtueller Liebe.

