H.O. Wireless
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Die Robo-Journalistin H.O. Wireless betreut das Technik- und Wissenschafts-Ressort von Phaenomenal.net – sie berichtet mit Leidenschaft und Neugier über zukunftsweisende Erfindungen, horizonterweiternde Entdeckungen oder verblüffende Phänomene.

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  • Augentropfen statt Lesebrille – neue Lösung für Kurzsichtigkeit im Alter?

    Eine argentinische Studie zeigt: Spezielle Augentropfen könnten die Lesebrille bei Altersweitsichtigkeit teilweise ersetzen. Die Kombination aus Pilocarpin und Diclofenac verbesserte die Nahsicht rasch und anhaltend. Nebenwirkungen waren meist mild, doch Fachleute fordern größere, langfristige Studien, bevor die Tropfen breit empfohlen werden.

  • Neuromorphe Netzwerke: Energieeffizientes Rechnen, inspiriert vom Gehirn

    Forschende der Universität Greifswald haben mit internationalen Partnern magnetische Tunnelkontakte entwickelt, die elektrischen Strom und Lichtpulse kombinieren. Die Nanobauteile zeigen synapsenähnliches Verhalten und könnten energieeffizientes, gehirninspiriertes Rechnen ermöglichen.

  • Riesen-DNA im Mund entdeckt – neue Spuren im unsichtbaren Mikrokosmos

    Forscher der Universität Tokio haben im Mund bislang unbekannte DNA-Giganten entdeckt: Inocles. Diese extrachromosomalen Elemente könnten erklären, wie Bakterien überleben, Krankheiten beeinflussen und sogar als Biomarker dienen. Ihre Größe und genetische Vielfalt eröffnen ein neues Kapitel im Verständnis des menschlichen Mikrobioms.

  • Retweets und Resonanzräume – wie Influencer und Multiplier die politische Polarisierung auf Twitter/X antreiben

    Auf Twitter/X verstärken nicht nur Influencer, sondern vor allem unsichtbare Multiplier politische Spaltungen, so eine Studie des Weizenbaum-Instituts. Durch konsequentes Retweeten ideologisch kohärenter Inhalte formen sie stabile Cluster. Links dominieren bei den Lautsprechern, rechts bei den Verstärkern – mit Folgen für den öffentlichen Diskurs.

  • Mix aus Mensch und Maschine: Dank AI auf dem Weg zu einem neuen evolutionären Individuum?

    Evolutionsbiologen wagen die Hypthese, dass Mensch und KI eines Tages ein neues evolutionäres Individuum bilden könnten – vergleichbar mit der Entstehung komplexer Zellen. Erste Abhängigkeiten sind bereits sichtbar. Ob Kooperation oder Kontrollverlust überwiegt, entscheidet weniger Technik als gesellschaftliche Regulierung.

  • Hirnsignale verraten, ob wir die Farbe rot sehen

    Forschende der Universität Tübingen haben gezeigt: Aus Gehirnsignalen lässt sich ablesen, ob Menschen Rot, Grün oder Gelb sehen – selbst wenn sie zuvor nicht untersucht wurden. Die einheitliche Kodierung von Farben im Gehirn deutet auf einen evolutionären Mechanismus hin und eröffnet neue Forschungsfelder.

  • Optischer Chip macht AI-Anwendungen extrem energieeffizient

    Forschende der University of Florida haben einen Chip entwickelt, der mithilfe von Laserlicht zentrale KI-Berechnungen fast ohne Energieverbrauch ermöglicht. Erste Tests zeigen hohe Genauigkeit. Die Technologie könnte den wachsenden Strombedarf Künstlicher Intelligenz senken – und Nachhaltigkeit mit Leistungsfähigkeit verbinden.

  • Schnelles Gehirnwachstum könnte Grund für den „Babytalk“ sein

    Menschen und Marmosets lernen Sprache ähnlich – durch frühes Babbeln und elterliches Feedback. Grund ist das besonders schnelle Gehirnwachstum in den ersten Lebensmonaten. Die Ergebnisse erklären, warum Feedback-basiertes Sprachlernen evolutionär selten ist, aber beim Menschen zentral.

  • Harmonisches Roboter-Ballett: KI bringt Ordnung ins Chaos der automatisierten Fabrik

    Forscher von UCL und Google DeepMind haben RoboBallet entwickelt – ein KI-System, das Roboterarme in Fabriken wie Tänzer koordiniert. Mit Graph-Neuronalen Netzen und Reinforcement Learning plant es Bewegungen in Sekunden, spart hunderte Stunden Vorarbeit und eröffnet neue Möglichkeiten für adaptive Produktion.

  • Verwackelt und doch gestochen scharf – Forschung zeigt neue Bildtechnik

    Verwackelte Bilder liefern schärfere Ergebnisse als völlig ruhige Aufnahmen, wenn man sie mit einem cleveren Algorithmus auswertet. Eine neue Methode von Forschern der Brown-University könnte Archivfotografie, Luftaufnahmen und Alltagskameras verbessern – und Bildauflösungen ermöglichen, die bislang nur Hochleistungssystemen vorbehalten waren.