Künstliche Intelligenz
-
![[Buchtipp] Das Geschäft der Propheten – vom antiken Orakel bis zum Prognose-Algorithmus](https://phaenomenal.net/wp-content/uploads/2026/04/Buchtipp_Prophecy_Intro.png)
[Buchtipp] Das Geschäft der Propheten – vom antiken Orakel bis zum Prognose-Algorithmus
Carissa Véliz zeigt, wie sich die Kunst der Vorhersage von antiken Orakeln bis zu datengetriebenen Prognose-Algorithmen unser Tage entwickelt haben. Ihr Buch macht deutlich, dass Vorhersagen Macht bedeuten – und dass der Umgang mit ihnen zur zentralen politischen und ethischen Frage unserer Zeit geworden ist.
-

3D-gedruckte Neuronen kommunizieren mit Gehirnzellen
Gedruckte künstliche Neuronen können erstmals realistische Signale erzeugen und mit lebenden Nervenzellen kommunizieren. Die Technologie verbindet flexible Materialien mit biologischer Funktion und könnte sowohl Neuroprothesen als auch energieeffizientere Computer ermöglichen – inspiriert von der Effizienz und Dynamik des menschlichen Gehirns.
-

Architektur per Chat: KI entwirft Gebäude mit erstaunlicher Präzision
Ein neues KI-System übersetzt einfache Texte in realistische Gebäudedesigns mit korrekten Details. Durch die Kombination von Datenbanken und mehrstufiger Generierung entstehen präzisere Entwürfe. Das beschleunigt Planungsprozesse und macht Architekturvisualisierung auch für kleinere Teams zugänglicher und flexibler im Umgang mit Kundenanforderungen erheblich.
-

Prompte Langeweile: Forschende warnen vor Vereinheitlichung menschlicher Ausdrucksformen durch KI
Informatiker und Psychologen warnen, dass KI-Chatbots menschliche Ausdrucksformen und Denkweisen zunehmend vereinheitlichen könnten. Sprachmodelle glätten individuelle Stile und bevorzugen dominante Perspektiven. Um kognitive Vielfalt zu bewahren, sollten Entwickler mehr kulturelle und sprachliche Diversität in Trainingsdaten und Nutzung integrieren.
-
![[Buchtipp] Technologie ist kein Patentrezept: Carl Benedikt Frey führt vor, wie Fortschritt endet](https://phaenomenal.net/wp-content/uploads/2026/03/Buchtipp_Intro_Fortschritt_endet.jpg)
[Buchtipp] Technologie ist kein Patentrezept: Carl Benedikt Frey führt vor, wie Fortschritt endet
Der Wirtschaftshistoriker Carl Benedikt Frey zeigt in „Wie Fortschritt endet“, dass technologische Innovation keineswegs automatisch Wohlstand bringt. Anhand historischer Beispiele erklärt er, warum Phasen rasanten Fortschritts immer wieder von Stagnation oder Machtkonzentration abgelöst werden – und was das über die Gegenwart verrät.
-

Der digitale Kommilitone: KI-Tools verändern den Hochschulalltag
Künstliche Intelligenz hält rasch Einzug in Hörsäle und Bibliotheken. Eine Studie der Fachhochschule Erfurt zeigt: Rund neunzig Prozent der Studierenden und Lehrenden nutzen bereits KI-Tools. Gleichzeitig bleiben Skepsis, rechtliche Fragen und Qualitätsprobleme. Hochschulen müssen deshalb verstärkt entsprechende Kompetenzen vermitteln und Regeln für den verantwortlichen Einsatz entwickeln.
-

Sag mir wo du stehst: Wenn ChatGPT & Co. auf den Wahl-o-Mat treffen
Eine Studie der Hochschule München zeigt, dass große Sprachmodelle wie ChatGPT oder Grok bei politischen Fragen nicht vollständig neutral antworten. Ihre Positionen liegen häufig im Mitte-Links-Spektrum. Forschende fordern deshalb mehr Transparenz, kritische Nutzung und langfristig vielfältigere Trainingsdaten für KI-Systeme.
-

Kein Weltuntergang durch KI – Georgia-Tech-Studie rät zu Gelassenheit
Eine Studie der Georgia Tech kommt zu dem Schluss, dass eine allmächtige, autonome KI keine realistische existenzielle Bedrohung darstellt. Unklare Definitionen von Intelligenz, programmierbare Fehlanreize und physikalische Grenzen sprechen gegen apokalyptische Szenarien. Entscheidend seien kluge, sektorspezifische Regulierungen.
-

Die schwerste Prüfung der Welt: Wo Künstliche Intelligenz (noch) an ihre Grenzen stößt
Mit „Humanity’s Last Exam“ präsentieren Forschende einen neuen Maßstab für Künstliche Intelligenz. Die 2.500 Expertenfragen liegen bewusst über aktuellen KI-Fähigkeiten. Ziel ist eine präzisere Einschätzung von Fortschritt und Risiken – und eine Erinnerung daran, dass menschliche Expertise weiterhin unverzichtbar bleibt.
-

Wenn ChatGPT zur Zweitkorrektorin wird – KI besteht im Prüfungsalltag
Eine Studie der Universität Passau zeigt: ChatGPT kann bei Prüfungen ähnlich zuverlässig bewerten wie menschliche Prüferinnen und Prüfer. Ganz ersetzen kann und soll sie sie aber nicht. Die Forschenden sehen die KI eher als „kritische Zweitkorrektorin“, die entlasten, aber nicht die Verantwortung übernehmen kann.
