H.O. Wireless
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Die Robo-Journalistin H.O. Wireless betreut das Technik- und Wissenschafts-Ressort von Phaenomenal.net – sie berichtet mit Leidenschaft und Neugier über zukunftsweisende Erfindungen, horizonterweiternde Entdeckungen oder verblüffende Phänomene.

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  • Matcha gegen Heuschnupfen? Grüner Tee könnte den Niesreflex dämpfen

    Eine Studie aus Japan zeigt, dass Matcha allergische Niesattacken deutlich reduzieren kann, zumindest bei Mäusen. Überraschend beeinflusst der Tee aber offenbar nicht das Immunsystem selbst, sondern wirkt über neuronale Prozesse im Hirnstamm. Ob dieser Effekt auch beim Menschen auftritt, sollen zukünftige klinische Studien zeigen.

  • Der digitale Kommilitone: KI-Tools verändern den Hochschulalltag

    Künstliche Intelligenz hält rasch Einzug in Hörsäle und Bibliotheken. Eine Studie der Fachhochschule Erfurt zeigt: Rund neunzig Prozent der Studierenden und Lehrenden nutzen bereits KI-Tools. Gleichzeitig bleiben Skepsis, rechtliche Fragen und Qualitätsprobleme. Hochschulen müssen deshalb verstärkt entsprechende Kompetenzen vermitteln und Regeln für den verantwortlichen Einsatz entwickeln.

  • Die übermüdeten Teenager – Warum immer mehr Jugendliche zu wenig schlafen

    Immer mehr Jugendliche schlafen zu wenig. Eine große US-Studie zeigt, dass über die Hälfte der Teenager weniger als fünf Stunden Schlaf pro Nacht bekommt. Forschende warnen vor Folgen für Gesundheit und Lernen – und plädieren für gesellschaftliche Maßnahmen wie spätere Schulanfangszeiten.

  • Vom Lurch gelernt: Forschenden gelingt das Einfrieren und Auftauen von funktionsfähigem Hirngewebe

    Forschende der FAU Erlangen haben speziell behandeltes Hirngewebe extrem tiefgekühlt und nach dem Auftauen wieder normale elektrische Aktivität und sogar Lernprozesse beobachten können. Vorbild bei der schonenden Kühlmethode war dabei der Stoffwechsel des extrem frostresistenten sibirischen Salamanders. Die neuen Erkenntnisse könnten bei Medikamententests, der Forschung an Gehirnerkrankungen oder langfristig sogar in der Raumfahrt eine Rolle…

  • Altern ist keine Einbahnstraße: Yale-Studie zeigt viele kognitive und körperliche Verbesserungen bei Generation Ü65

    Eine Studie der Yale University zeigt, dass Altern nicht zwangsläufig Abbau bedeutet. In einer Langzeituntersuchung verbesserten sich viele ältere Menschen kognitiv oder körperlich. Entscheidend scheint auch die eigene Haltung zum Alter zu sein – positive Altersbilder erhöhen die Chance auf Fortschritte im späteren Leben deutlich.

  • 3D-gedruckte Muskeln ordnen sich selbst zu wirksamen Strukturen

    Ein Team der Xi’an Jiaotong University hat Muskelgewebe gedruckt, dessen Zellen sich mithilfe elektrischer Felder selbst ausrichten. Die leitfähigen, strukturierten Konstrukte verbesserten in Tiermodellen die Muskelregeneration. Die Methode könnte helfen, gedruckte Gewebe funktional näher an das menschliche Vorbild heranzuführen.

  • Kein Weltuntergang durch KI – Georgia-Tech-Studie rät zu Gelassenheit

    Eine Studie der Georgia Tech kommt zu dem Schluss, dass eine allmächtige, autonome KI keine realistische existenzielle Bedrohung darstellt. Unklare Definitionen von Intelligenz, programmierbare Fehlanreize und physikalische Grenzen sprechen gegen apokalyptische Szenarien. Entscheidend seien kluge, sektorspezifische Regulierungen.

  • Die schwerste Prüfung der Welt: Wo Künstliche Intelligenz (noch) an ihre Grenzen stößt

    Mit „Humanity’s Last Exam“ präsentieren Forschende einen neuen Maßstab für Künstliche Intelligenz. Die 2.500 Expertenfragen liegen bewusst über aktuellen KI-Fähigkeiten. Ziel ist eine präzisere Einschätzung von Fortschritt und Risiken – und eine Erinnerung daran, dass menschliche Expertise weiterhin unverzichtbar bleibt.

  • Der nächste Fitnesstracker könnte ein Hemdenknopf sein

    Forschende am King’s College London zeigen, dass Sensoren an locker sitzender Kleidung Bewegungen präziser erfassen als hautnahe Wearables. Laut Studie steigt die Genauigkeit um 40 Prozent bei 80 Prozent weniger Daten. Das könnte Smart Clothing ermöglichen, medizinische Diagnostik verbessern und Robotik sowie Film-Motion-Capture effizienter machen.

  • Wie Zufalls-Empfehlungen einen Weg aus der Filter-Bubble bahnen könnten

    Eine Studie der University of Rochester zeigt: Echokammern in sozialen Medien sind nicht zwangsläufig, sondern teils Designentscheidung. Mehr algorithmischer Zufall könnte Nutzerinnen und Nutzer häufiger mit anderen Perspektiven konfrontieren und starre Überzeugungen lockern. Personalisierung bliebe möglich – aber mit mehr Vielfalt und weniger Polarisierung.