- Powered by
- WordPress
-
Vom Lurch gelernt: Forschenden gelingt das Einfrieren und Auftauen von funktionsfähigem Hirngewebe
Forschende der FAU Erlangen haben speziell behandeltes Hirngewebe extrem tiefgekühlt und nach dem Auftauen wieder normale elektrische Aktivität und sogar Lernprozesse beobachten können. Vorbild bei der schonenden Kühlmethode war dabei der Stoffwechsel des extrem frostresistenten sibirischen Salamanders. Die neuen Erkenntnisse könnten bei Medikamententests, der Forschung an Gehirnerkrankungen oder langfristig sogar in der Raumfahrt eine Rolle…
-
Altern ist keine Einbahnstraße: Yale-Studie zeigt viele kognitive und körperliche Verbesserungen bei Generation Ü65
Eine Studie der Yale University zeigt, dass Altern nicht zwangsläufig Abbau bedeutet. In einer Langzeituntersuchung verbesserten sich viele ältere Menschen kognitiv oder körperlich. Entscheidend scheint auch die eigene Haltung zum Alter zu sein – positive Altersbilder erhöhen die Chance auf Fortschritte im späteren Leben deutlich.
-
3D-gedruckte Muskeln ordnen sich selbst zu wirksamen Strukturen
Ein Team der Xi’an Jiaotong University hat Muskelgewebe gedruckt, dessen Zellen sich mithilfe elektrischer Felder selbst ausrichten. Die leitfähigen, strukturierten Konstrukte verbesserten in Tiermodellen die Muskelregeneration. Die Methode könnte helfen, gedruckte Gewebe funktional näher an das menschliche Vorbild heranzuführen.
-
Kein Weltuntergang durch KI – Georgia-Tech-Studie rät zu Gelassenheit
Eine Studie der Georgia Tech kommt zu dem Schluss, dass eine allmächtige, autonome KI keine realistische existenzielle Bedrohung darstellt. Unklare Definitionen von Intelligenz, programmierbare Fehlanreize und physikalische Grenzen sprechen gegen apokalyptische Szenarien. Entscheidend seien kluge, sektorspezifische Regulierungen.
-
Die schwerste Prüfung der Welt: Wo Künstliche Intelligenz (noch) an ihre Grenzen stößt
Mit „Humanity’s Last Exam“ präsentieren Forschende einen neuen Maßstab für Künstliche Intelligenz. Die 2.500 Expertenfragen liegen bewusst über aktuellen KI-Fähigkeiten. Ziel ist eine präzisere Einschätzung von Fortschritt und Risiken – und eine Erinnerung daran, dass menschliche Expertise weiterhin unverzichtbar bleibt.
-
Der nächste Fitnesstracker könnte ein Hemdenknopf sein
Forschende am King’s College London zeigen, dass Sensoren an locker sitzender Kleidung Bewegungen präziser erfassen als hautnahe Wearables. Laut Studie steigt die Genauigkeit um 40 Prozent bei 80 Prozent weniger Daten. Das könnte Smart Clothing ermöglichen, medizinische Diagnostik verbessern und Robotik sowie Film-Motion-Capture effizienter machen.
-
Herzklappenfehler: KI-Stethoskop entdeckt deutlich mehr Fälle als ein Allgemeinmediziner
Eine Cambridge-Studie zeigt: Ein KI-gestütztes digitales Stethoskop erkennt schwere Herzklappenerkrankungen zuverlässiger als Hausärzte. Die Technologie identifizierte 98 Prozent schwerer Aortenstenosen. Sie könnte als schnelles Screening dienen, Wartezeiten auf Echokardiografie verkürzen und Leben retten – bevor Symptome auftreten.
-
Zielgerichtet oder gewohnheitsmäßig? Neue Theorie erklärt, wie das Hirn unser Verhalten lenkt
Ein internationales Forschungsteam hat ein neues Modell der Handlungssteuerung im Gehirn vorgestellt. Statt zwischen „zielgerichtet“ und „gewohnheitsmäßig“ zu unterscheiden, zeigen die Forschenden, dass unser Verhalten auf einem Kontinuum beruht – geprägt durch interagierende Schaltkreise. Ihre Erkenntnisse könnten auch KI-Systeme effizienter machen.
-
Wenn ChatGPT zur Zweitkorrektorin wird – KI besteht im Prüfungsalltag
Eine Studie der Universität Passau zeigt: ChatGPT kann bei Prüfungen ähnlich zuverlässig bewerten wie menschliche Prüferinnen und Prüfer. Ganz ersetzen kann und soll sie sie aber nicht. Die Forschenden sehen die KI eher als „kritische Zweitkorrektorin“, die entlasten, aber nicht die Verantwortung übernehmen kann.
