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Lesen trotz Makula-Degeneration: Augenimplantat stellt Sehvermögen teilweise wieder her
Das Augenimplantat PRIMA der Stanford University ermöglicht erstmals funktionales Sehen bei fortgeschrittener Makuladegeneration. Ein kabelloser Chip und eine Kamera-Brille übertragen Bilder über Infrarotlicht direkt an die Netzhaut. 27 von 32 Patientinnen und Patienten konnten nach einem Jahr wieder lesen – ein Durchbruch für Millionen Betroffene.
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Hör auf’s Herz: Wie KI lernt, menschliche Gefühle zu verstehen
Forscher aus Bochum und Zürich haben eine Schnittstelle entwickelt, über die Künstliche Intelligenz Herzfrequenzdaten in Echtzeit verstehen kann. Das System reagiert auf physiologische Signale wie Stress oder Überforderung – und eröffnet neue Perspektiven für Medizin, Pflege und adaptive Lernumgebungen.
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Blut-Hirn-Schranke als Ansatzpunkt: Nanopartikel heilen Alzheimer-Symptome bei Mäusen
Ein internationales Team hat Alzheimer bei Mäusen rückgängig gemacht – mithilfe bioaktiver Nanopartikel, die die Blut-Hirn-Schranke reparieren. Dadurch wird das Giftprotein Amyloid-β wieder abtransportiert. Der Ansatz könnte langfristig auch für den Menschen neue Wege zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen eröffnen.
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Besser für die Augen: neuartige Dünnschicht-LED strahlt im Spektrum der Sonne
Forschende aus China haben eine hauchdünne LED entwickelt, die das volle Spektrum des Sonnenlichts nachbildet. Der Prototyp ist so dünn wie Tapete und könnte künftig Bildschirme, Wohnräume oder Gewächshäuser natürlicher und augenschonender erhellen – ein technologischer Schritt Richtung „biologisch harmonisches Licht“.
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Klimatricks der Tiefsee: Wie der Südliche Ozean das Weltklima kühlt
Forschende des GEOMAR Kiel und des Laoshan Laboratory fanden heraus, wie der Südozean das Klima in früheren Warmzeiten steuerte: Eine stabile Schichtung hielt CO₂ in der Tiefe und kühlte die Erde – ein zentraler Mechanismus der Klimageschichte.
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Letzte Kälte: Gletscher weltweit im aussichtslosen Wettlauf gegen die Erwärmung
Eine internationale Studie zeigt: Gletscher kühlen ihre Umgebung aktiv, doch dieser Selbstschutz erreicht bald seinen Höhepunkt. Ab den 2030er-Jahren verlieren sie die Fähigkeit zur Selbstkühlung – und schmelzen schneller. Forschende warnen: Der Rückzug ist nicht mehr aufzuhalten, aber gutes Wassermanagement kann Zeit gewinnen.
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Molekularer Sensor in Blättern reagiert auf Trockenstress und schließt Poren
Forschende der Universität Heidelberg haben einen bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem Pflanzen auf Trockenheit reagieren: Ein Eiweißkomplex in den Chloroplasten wirkt als Sensor und löst über das Hormon Abscisinsäure das Schließen der Blattporen aus. Damit könnten künftig trockenresistentere Nutzpflanzen gezüchtet werden.
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ChatGPT hat Vorurteile gegenüber Ostdeutschen
Eine Studie der Hochschule München zeigt, dass KI-Sprachmodelle wie ChatGPT Vorurteile gegenüber Ostdeutschen reproduzieren. Selbst neutrale Eigenschaften werden systematisch niedriger bewertet. Forschende warnen vor struktureller Benachteiligung, etwa in Bewerbungsverfahren, und fordern gezieltere Strategien gegen algorithmische Diskriminierung.
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Muscheln als Klima-Archiv: Schalen aus dem Atlantik warnen vor möglichem Kipppunkt
Forschende der University of Exeter haben in Muschelschalen Hinweise auf eine zunehmende Instabilität der Atlantikströmungen entdeckt. Die Wachstumsringe jahrhundertealter Schalen zeigen: Das System verliert an Stabilität – ein mögliches Vorzeichen für den Zusammenbruch wichtiger Meeresströmungen mit gravierenden Folgen fürs Weltklima.
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WLAN als Spion: Funkwellen-Bilder ermöglichen Identifizierung von Passanten
Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben entdeckt, dass handelsübliche WLAN-Router Personen anhand ihrer Bewegungen identifizieren können – selbst ohne Smartphone oder Kamera. Die Technik basiert auf Funkwellen und Machine Learning und birgt erhebliche Risiken für Privatsphäre und Grundrechte.
