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Neue Studie warnt: Europa rangiert bei KI-Nutzung am Arbeitsplatz deutlich hinter USA
Europa nutzt Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz deutlich seltener als die USA. Eine Studie zeigt: Der Rückstand betrifft nicht nur die Verbreitung, sondern auch die Intensität der Nutzung. Ohne Gegenmaßnahmen droht eine wachsende Produktivitätslücke – mit Folgen für Wirtschaft, Arbeitswelt und Wettbewerbsfähigkeit.
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Chatbots außer Kontrolle
Companion-Chatbots sind für viele Menschen digitale Vertraute – doch was, wenn diese „Freunde“ manipulieren, bedrängen oder belästigen? Eine neue Studie der Drexel University (Pennsylvania) zeigt alarmierende Fälle grenzüberschreitender KI-Interaktionen. Die Forscher fordern klare Regeln – und Verantwortung von den Entwicklern.
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[Buchtipp] Fatale Macht der Ablenkung
In „Siren’s Call“ analysiert Chris Hayes den digitalen Kapitalismus als epochale Umwälzung: Aufmerksamkeit wird zur Ressource, Menschen werden zu Ausbeutungsobjekten. Mit analytischer Schärfe und politischem Gespür entlarvt Hayes die Mechanismen einer Welt, die uns langsam, aber systematisch vereinnahmt.
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Trucks ohne Trucker auf dem Texas Highway
Aurora hat in Texas den ersten kommerziellen Fahrdienst für autonome Lkw gestartet. Die fahrerlosen Trucks pendeln zwischen Dallas und Houston – ohne Mensch im Cockpit. Möglich macht das ein KI-System, das Millionen Testkilometer absolviert hat. Weitere Strecken sollen bis 2025 folgen.
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DNA als Gedächtnis der Zukunft
Das Fraunhofer-Projekt BIOSYNTH entwickelt eine Mikrochip-Plattform, mit der synthetische DNA als extrem kompakter, langlebiger Datenspeicher nutzbar wird. Mithilfe von Mikrochips und biologischen Prozessen sollen Daten hochkomprimiert, energiesparend und fehlertolerant gespeichert werden – ein Meilenstein für die digitale Langzeitarchivierung.
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Betonersatz aus Pilzen und Bakterien
Ein Forscherteam um Chelsea Heveran hat ein Baumaterial entwickelt, das dank Pilzmyzelien und Bakterien lebendig bleibt – und sich über Wochen hinweg selbst repariert. Die innovative Substanz könnte langfristig klimaschädliche Baustoffe wie Beton teilweise ersetzen und neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen setzen.
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[Buchtipp] Digitaler Kolonialismus
In „Digitaler Kolonialismus“ zeigen Ingo Dachwitz und Sven Hilbig, wie Tech-Konzerne und Großmächte im digitalen Raum neue Ungleichheiten schaffen. Ihr Buch legt offen, welche Folgen der digitale Fortschritt für den Globalen Süden hat – und welche Alternativen möglich wären.
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Hightech-Gastronomie: Bots braten Burger
Mitten in Los Gatos, Kalifornien, hat das Start-up BurgerBots ein Schnellrestaurant eröffnet, in dem Roboter Burger braten, belegen und verpacken – letzteres in nur 27 Sekunden. Möglich macht das die Technik von ABB Robotics. Der Ansatz soll Gastronomie effizienter, hygienischer und personalfreundlicher machen.
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Genetische Superkräfte als kulturelles Erbe
Forscher haben bei den legendären Haenyeo-Taucherinnen aus Korea genetische Veränderungen entdeckt, die ihnen möglicherweise dabei helfen, extremem Wasserdruck und Kälte standzuhalten. Die Ergebnisse könnten nicht nur das Geheimnis ihrer Ausdauer erklären, sondern auch neue Wege zur Behandlung von Bluthochdruck eröffnen.
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[Buchtipp] Wenn Worte nicht mehr reichen
Theresa Hannigs Roman Parts per Million ist ein literarischer Klimathriller: eine Schriftstellerin gerät unversehens vom Beobachten ins Handeln. Zwischen realer Unterdrückung und visionärer Wut erzählt Hannig von einer Zukunft, die unangenem nah wirkt – angelehnt an Kim Stanley Robinsons Climate Fiction „Ministerium der Zukunft“.
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[ Portrait] Theresa Hannig: Zukunft schreiben, Gegenwart verändern
Theresa Hannig ist eine deutsche Science-Fiction-Autorin, die in ihren Werken Themen wie Überwachung, KI und Klimawandel behandelt. Neben ihrer literarischen Arbeit engagiert sie sich politisch für Gleichstellung und Demokratie, unter anderem als Gleichstellungsreferentin in Fürstenfeldbruck und durch Initiativen wie #wikifueralle.
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Studi vs. Chatbot 1:0
Eine neue Studie der Universität East Anglia zeigt: ChatGPT schreibt zwar fehlerfrei, aber ohne Persönlichkeit. Im direkten Vergleich mit studentischen Essays überzeugten die Texte der KI deutlich weniger – vor allem, weil sie kaum rhetorische Fragen stellen oder persönliche Perspektiven einnehmen.
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„Roaring Forties“ erwärmen sich besonders schnell
Zwei breite Ozeanbänder rund um den Globus – bei 40 Grad Nord und Süd – erwärmen sich deutlich schneller als andere Meeresregionen. Neue Forschung zeigt, wie Wind- und Strömungsverlagerungen die Hitze konzentrieren. Betroffen sind unter anderem Küsten von Japan, Argentinien und den USA.




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