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Acker im Stress, oder: die verborgenen Folgen intensiven Pflügens
Eine britische Studie zeigt, dass intensives Pflügen feine Bodenstrukturen zerstört und die Wasseraufnahme verschlechtert. Mithilfe seismischer Messmethoden konnten Forschende nachweisen, dass Böden dadurch anfälliger für Erosion und Überschwemmungen werden. Die Ergebnisse liefern neue Ansätze für nachhaltigere Landwirtschaft und bessere Umweltprognosen.
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Fünf Regeln für die Ordnung im Körper
Ein Forschungsteam aus Delaware hat fünf grundlegende Regeln identifiziert, die erklären könnten, wie unser Körper seine Gewebestrukturen stabil hält. Die Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven für die Krebsforschung, die regenerative Medizin – und das Verständnis des Lebens selbst als geordnetes System.
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Gezielte Hitze: MRT als Waffe gegen Krebs
Ein Forschungsteam am Max Delbrück Center will die Wärme, die bei MRT-Untersuchungen entsteht, therapeutisch nutzen – zur gezielten Zerstörung von Hirntumoren. Das Verfahren könnte eine risikoärmere Alternative zur Laserablation werden. Der Europäische Forschungsrat fördert das Projekt mit einem „Proof of Concept“-Grant.
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Unterwasser-ArchäologInnen bergen das Portal des Pharos von Alexandria
In Ägypten haben Archäologen gewaltige Bauteile des legendären Pharos-Leuchtturms aus dem Mittelmeer geborgen. Die Türpfosten, Schwellen und Sockelplatten der Siebten Weltwunder sollen nun digital rekonstruiert werden – als virtuelles Modell, das neue Erkenntnisse zur Architektur und Geschichte liefert.
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Wie das Gefühl sozialer Ungleichheit weltweit das Wohlbefinden schmälert
Eine weltweite Studie mit Daten aus 71 Ländern zeigt: Nicht nur tatsächliche Armut, sondern schon das Empfinden wirtschaftlicher Ungleichheit schmälert das persönliche Wohlbefinden – und zwar auf mehreren Ebenen. Die Wahrnehmung sozialer Schieflagen wirkt sich negativ auf Glück, Sinn, Harmonie und Spiritualität aus.
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Alt werden ohne Entzündung? Was Lemuren über das menschliche Altern verraten
Eine neue Studie an Lemuren stellt das Phänomen „inflammaging“ in Frage – jene chronische Entzündungsprozesse, die beim Menschen mit dem Altern einhergeht. Die Tiere altern offenbar anders. Das könnte wichtige Hinweise liefern, wie Menschen gesünder älter werden können – und warum das nicht alle tun.
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Gruß aus der Galaxis: Neu entdeckter interstellarer Komet wohl älter als das Sonnensystem
Astronominnen und Astronomen haben mit 3I/ATLAS ein seltenes Objekt aus den Tiefen der Milchstraße entdeckt – möglicherweise der älteste Komet, der je beobachtet wurde. Erste Analysen deuten auf ein Alter von über sieben Milliarden Jahren und hohe Wasser-Eis-Vorkommen hin.
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Optischer Chip verspricht schnellere & energiesparendere KI-Anwendungen
Ein Forschungsteam aus Kanada hat einen optischen Chip entwickelt, der KI-Systeme schneller und energieeffizienter machen soll. Durch die Nutzung der Lichtphase statt nur der Lichtintensität erreichen die Forschenden Datentransferraten von 1.000 Gigabit pro Sekunde – bei minimalem Energieverbrauch.
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Wer putzt, verliert? Warum Hausarbeit zum Beziehungstest wird
Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigt: Hausarbeit bleibt ungleich verteilt – zulasten der Frauen. Das Ungleichgewicht kann Beziehungen belasten und sogar zur Trennung führen. Vor allem der Übergang zur Elternschaft verstärkt die Schieflage. Flexible Strukturen und Entlastungshilfen könnten helfen.
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Forschende warnen: KI-Chatbots sind nicht als Therapeuten geeignet
Eine neue Studie warnt davor, KI-Chatbots als Ersatz für Psychotherapie zu nutzen. Die Programme scheitern an klinischen Standards, erkennen Krisen oft nicht und geben gefährliche Ratschläge. Die Forscherinnen und Forscher fordern klare Grenzen – und mehr Verantwortung im Umgang mit KI im Gesundheitsbereich.
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Was der älteste Eiskern der Welt über unsere Klimazukunft verrät
Am Alfred-Wegener-Institut wird derzeit der älteste je geborgene Eiskern der Erde analysiert – über 1,2 Millionen Jahre alt. Das Eis aus der Antarktis enthält Luftblasen, die direkte Rückschlüsse auf vergangene Klimazyklen erlauben. Die Forscher:innen wollen so ein zentrales Rätsel der Klimageschichte lösen.
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Krebs-Früherkennung in 20 Minuten mit Lichtwellen & KI
Ein Forschungsteam aus Südkorea hat einen optischen Biosensor entwickelt, der mithilfe von Licht und künstlicher Intelligenz winzige Mengen an Krebs-DNA erkennt – und das in nur 20 Minuten. Die Methode gilt als Durchbruch für die Frühdiagnose und könnte medizinische Tests revolutionieren.
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Afrikanische Feigenbäume lagern CO₂ als Kalkstein im Boden ab
Manche Feigenbäume in Kenia speichern CO₂ nicht nur in Holz und Blättern, sondern auch als Kalkstein im Boden – eine bislang unterschätzte Form der Kohlenstoffbindung. Das zeigt eine internationale Studie, die beim Goldschmidt-Kongress in Prag vorgestellt wurde. Die Methode könnte global Bedeutung gewinnen.
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Wie Menschen Biodiversität tatsächlich wahrnehmen
Eine neue Studie zeigt: Menschen können die biologische Vielfalt in Wäldern durchaus erkennen – über Farben, Licht und Vogelgesang. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Biodiversität könnte künftig gezielt genutzt werden, um naturnahe Räume zu gestalten, die Artenvielfalt fördern und das Wohlbefinden steigern.
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Solar-Roboter im Einsatz gegen Unkraut
Das AgrarTech-Unternehmen Aigen stellt mit „Element gen2“ seine neue Generation solarbetriebener Roboter vor. In Kooperation mit der Bowles Farming Company sollen sie 2025 erstmals großflächig Baumwollfelder jäten – ganz ohne Chemie. Die Maschinen arbeiten autonom, vernetzt und mit präziser KI-Steuerung.

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