Future Flow

Der tägliche Podcast über Zukunftsthemen aus den Bereichen Wissenschaft, Technik und Medien, präsentiert von phaenomenal.net – jeden Tag greifen wir ein besonders spannendes Thema auf, über das auf unserer Webseite berichtet wird. Regelmäßig sind auch Buchtipps mit dabei.

  • Mond in Bewegung

    Mond in Bewegung

    Smithsonian-Forschende haben erstmals eine globale Karte kleiner Mare-Rücken auf dem Mond erstellt. Die Strukturen sind geologisch jung und weit verbreitet. Sie entstehen durch dieselben tektonischen Kräfte wie bekannte Steilwände im Hochland. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit künftiger Mondbeben – relevant für Artemis und künftige Landestellen.

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  • Smart Clothing statt Fitnesstracker?

    Smart Clothing statt Fitnesstracker?

    Forschende am King’s College London zeigen, dass Sensoren an locker sitzender Kleidung Bewegungen präziser erfassen als hautnahe Wearables. Laut Studie steigt die Genauigkeit um 40 Prozent bei 80 Prozent weniger Daten. Das könnte Smart Clothing ermöglichen, medizinische Diagnostik verbessern und Robotik sowie Film-Motion-Capture effizienter machen.

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  • Paveway, oder: Die Illusion vom sauberen Krieg

    Paveway, oder: Die Illusion vom sauberen Krieg

    Jeffrey E. Stern erzählt in „The Warhead“ die Geschichte der Präzisionswaffe Paveway, entwickelt von Texas Instruments im Vietnamkrieg. Das Buch zeigt, wie gelenkte Bomben die Kriegsführung veränderten, und warum „chirurgische“ Angriffe trotzdem zivile Opfer fordern und politische Hybris fördern.

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  • Per Zufall aus der Filter-Bubble?

    Per Zufall aus der Filter-Bubble?

    Eine Studie der University of Rochester zeigt: Echokammern in sozialen Medien sind nicht zwangsläufig, sondern teils Designentscheidung. Mehr algorithmischer Zufall könnte Nutzerinnen und Nutzer häufiger mit anderen Perspektiven konfrontieren und starre Überzeugungen lockern. Personalisierung bliebe möglich – aber mit mehr Vielfalt und weniger Polarisierung.

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  • Verlangsamt sich das Artensterben?

    Verlangsamt sich das Artensterben?

    Eine neue Studie der University of Arizona zeigt: Das globale Artensterben hat sich über viele Tier- und Pflanzengruppen hinweg verlangsamt. Frühere Annahmen vom beschleunigten Massensterben könnten auf falschen Hochrechnungen beruhen. Dennoch warnen die Forschenden, dass der Verlust von Lebensräumen weiterhin eine zentrale Bedrohung bleibt.

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  • Superstarke Muskeln für Soft-Robots

    Superstarke Muskeln für Soft-Robots

    Ein Team der University of Waterloo hat weiche, gummiartige Materialien entwickelt, die bis zu neunmal stärker sind als bisherige Varianten. Durch den Zusatz von Flüssigkristallen könnten diese „künstlichen Muskeln“ künftig Roboter antreiben, die sich geschmeidiger bewegen – etwa in der Medizintechnik oder kollaborativen Industrie.

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  • Buchtipp: Was wir wissen können

    Buchtipp: Was wir wissen können

    Ian McEwans neuer Roman „Was wir wissen können“ entwirft eine Zukunft, die aus unserer Gegenwart geboren ist – eine überflutete Erde, bevölkert von Menschen, die wissen, welche Chancen verpasst wurden. Eine Geschichte über Erinnerung, Schuld und die Frage, was bleibt, wenn Wissen nichts mehr nützt.

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  • Tradwives nur ein Social-Media-Hype?

    Tradwives nur ein Social-Media-Hype?

    Tradwives-Influencerinnen erzeugen starke Bilder und einfache Erzählungen – vom perfekten Heim bis zum moralischen Kompass der Kernfamilie. Doch die große Mehrheit der jungen Frauen in Deutschland teilt diese Ansichten nicht, zeigt eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung.

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  • Sonne dimmen, Klima retten?

    Sonne dimmen, Klima retten?

    Eine Studie der Columbia University zeigt, wie schwer kontrollierbar das Dimmen der Sonne durch stratosphärische Aerosolinjektion wäre: es könnte das Klima beeinflussen – aber auch globale Wettersysteme stören, hohe Kosten verursachen und neue Umweltprobleme schaffen. Fazit: Geoengineering bleibt ein gefährliches Experiment mit ungewissem Ausgang.

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  • Netzhaut-Chip lässt Blinde lesen

    Netzhaut-Chip lässt Blinde lesen

    Das Augenimplantat PRIMA der Stanford University ermöglicht erstmals funktionales Sehen bei fortgeschrittener Makuladegeneration. Ein kabelloser Chip und eine Kamera-Brille übertragen Bilder über Infrarotlicht direkt an die Netzhaut. 27 von 32 Patientinnen und Patienten konnten nach einem Jahr wieder lesen – ein potentieller Durchbruch für Millionen Betroffene.

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