-
Neue Studie warnt: Europa rangiert bei KI-Nutzung am Arbeitsplatz deutlich hinter USA
Europa nutzt Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz deutlich seltener als die USA. Eine Studie zeigt: Der Rückstand betrifft nicht nur die Verbreitung, sondern auch die Intensität der Nutzung. Ohne Gegenmaßnahmen droht eine wachsende Produktivitätslücke – mit Folgen für Wirtschaft, Arbeitswelt und Wettbewerbsfähigkeit.
-
Künstliche Zellen, magnetisch aktiviert – Gamechanger für gezielte Krebstherapie?
Forscher aus London und Oxford haben synthetische Zellen entwickelt, die Medikamente tief im Körper per Magnetfeld freisetzen können. Die Methode könnte Krebstherapien präziser machen und Nebenwirkungen senken. Erste Tests sind erfolgreich, doch die Anwendung am Menschen steht noch aus.
-
Aus Klimagas wird Creme-Zutat: CO₂ als nachhaltiger Ersatz für Palmöl
Forscherinnen und Forscher von Mibelle, LanzaTech und Fraunhofer IGB haben eine palmölähnliche Fettmischung entwickelt, die auf Basis von CO₂ entsteht. Mithilfe zweier Fermentationsprozesse wird das Klimagas in wertvolle Öle verwandelt. Ziel ist es, Palmöl in Kosmetik und weiteren Produkten zu ersetzen – mit ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen.
-
[Buchtipp] Wenn Kooperation kippt: Werner Plumpe erzählt die Geschichte der Wirtschaftskriege
Historiker Werner Plumpe beschreibt in „Gefährliche Rivalitäten“, wie wirtschaftliche Zusammenarbeit oft in Konflikt umschlägt. Wirtschaftskriege, so seine These, sind Teil eines historischen Musters: Sie entstehen, wenn in einer bestehenden Ordnung Vorteile ungleich verteilt sind. Ein kluges, vielschichtiges Buch über Vergangenheit und Gegenwart globaler Ökonomie.
-
Bauplan des Lebens sichern: Earth BioGenome Project will bis 2029 Hälfte aller Arten sequenzieren
Das Earth BioGenome Project will den Bauplan des Lebens sichern: 150.000 Arten sollen bis 2029 genetisch entschlüsselt werden. Mit mobilen Laboren und globaler Zusammenarbeit entsteht ein digitales Archiv der Biodiversität – ein Wettlauf gegen das Artensterben und eine Investition in die Zukunft.
-
Herzfrequenz-Messung mit WLAN-Wellen vorgeführt – aus 3 Metern Distanz
Forschende der University of California, Santa Cruz, haben gezeigt, dass handelsübliche WiFi-Signale Herzschläge präzise messen können – ohne Armbänder oder Sensoren. Das System „Pulse-Fi“ kombiniert günstige Hardware mit Machine Learning und könnte in Zukunft sogar Atemfrequenz und Schlafapnoe erfassen.
-
Begrenzte Hoffnung: Warum CO₂-Speicher nur 0,7 Grad Abkühlung bringen könnten
Eine internationale Studie zeigt: Unterirdische CO₂-Speicherung ist kein unbegrenztes Wundermittel gegen die Klimakrise. Sicher und praktisch nutzbar sind nur rund 1.460 Gigatonnen – genug, um die globale Erwärmung höchstens um 0,7 Grad zu senken. Die Ressource muss gezielt und gerecht eingesetzt werden.
-
Fühlen ohne Grenzen: flexible Hautsensoren verbinden virtuelle und reale Welt
Forschende der Carnegie Mellon University haben ein flexibles, hautmontiertes Haptik-Interface entwickelt, das virtuelle und reale Erfahrungen nahtlos verbindet. Das fingerhutgroße Gerät erzeugt elf Bewegungen auf der Haut und eröffnet neue Möglichkeiten – von VR über Alltagshilfen bis zu barrierefreien Anwendungen.
-
Leuchtende Mikroben machen Mikroplastik sichtbar
Ein Forschungsteam um Song Lin Chua hat Bakterien entwickelt, die Mikroplastikpartikel in Wasserproben durch grünes Leuchten sichtbar machen. Die Methode ist günstig, schnell und mobil einsetzbar. Sie könnte künftig helfen, Verschmutzungs-Hotspots zu erkennen und Umweltüberwachung effizienter zu gestalten.
-
Studie: Klimaneutralität bis 2050 lohnt sich für Europa auch ökonomisch
Eine IMK-Studie zeigt: Klimaneutralität bis 2050 lohnt sich für Europa auch ökonomisch. Ein EU-Investitionsfonds könnte Übergangskosten abfedern, Wachstum sichern und die Transformation beschleunigen. Die Botschaft der Forschenden: Nicht-Handeln ist teurer – ökologisch wie ökonomisch. Investitionen zahlen sich doppelt aus.
-
Projekt Rainbow: Roboter-Labor beschleunigt Materialforschung
„Rainbow“ heißt ein neues Multi-Roboter-Labor an der North Carolina State University, das Quantenpunkte automatisiert entdeckt. Mit bis zu 1.000 Experimenten täglich kombiniert es Robotik, KI und Chemie, um Materialien für Displays, Solarzellen und Quantentechnologien schneller zu finden – samt reibungsloser Skalierung in die Industrie.
-
Unterschätztes Klima-Gas: Weltweite Methan-Emissionen steigen weiter
Eine internationale Studie zeigt: Methanemissionen steigen weltweit weiter, angetrieben durch Handel und Industrialisierung im globalen Süden. Mit 80-facher Wirkung von CO₂ über 20 Jahre ist Methan ein kurzfristiger Klimatreiber – und zugleich eine Stellschraube, um Erderwärmung und Luftverschmutzung rasch zu bremsen.
-
Wenn der Rhein versiegt: Niedrigwasser zeigt, wie Klimaschocks Lieferketten dauerhaft verändern
Eine Studie zum Niedrigwasser 2018 zeigt: Selbst kurzfristige Klimaschocks verändern Lieferketten dauerhaft. Firmen meiden seitdem teils die Binnenschifffahrt und setzen auf Schiene und Straße. Das stärkt ihre Resilienz, gefährdet aber Klimaziele. Politik und Unternehmen müssen Transportwege klimaresilient gestalten und zugleich CO₂-Emissionen im Blick behalten.
-
Warum Frauen soziale Strukturen anders wahrnehmen – und Männer davon profitieren
Eine internationale Studie zeigt: Frauen erinnern berufliche Netzwerke genauer als Männer, besonders in vertrauten Teams. Doch in offenen Strukturen mit „Netzwerklöchern“ verlieren sie ihren Vorteil. Männer nutzen diese Konstellationen erfolgreicher für den Aufstieg. Organisationen sollten gezielt Barrieren abbauen und unterschiedliche Wahrnehmungsmuster berücksichtigen.




![[Buchtipp] Wenn Kooperation kippt: Werner Plumpe erzählt die Geschichte der Wirtschaftskriege](https://phaenomenal.net/wp-content/uploads/2025/09/Buchtipp_Cover_Intro_Plumpe_Gefaehrliche_Rivalitaeten.jpeg)











